Klatschen in der Kirche?

Jetzt am Sonntag ist es wieder so weit: Ich werde, nach langer Zeit, wieder die Predigt in einem „normalen“ Gottesdienst halten, diesmal in der Verheißungskirche. Die Verabschiedung im Juli zählt nicht; die war für mich in jeder Hinsicht außergewöhnlich.

Normal – das heißt: der anstrengende Weg vom leeren Kopf zur Idee zur Predigt, die Zusammenarbeit mit Küster und Kirchenmusik und am Sonntag dann der Gang zur Kirche. Und dann wird es immer wieder spannend, und diese Spannung liegt auch im Gottesdienst selbst. Denn einerseits hat sich das Gefühl verbreitet, dass der Pastor bzw. die Pastorin den Gottesdienst hält. Das stimmt aber eigentlich nicht. Oder besser: Ich möchte nicht, dass es so ist. Ich möchte ihn mit euch zusammen feiern, allenfalls die Predigt halten. Auch deshalb ist es wichtig, dass Lektorinnen und Lektoren beteiligt sind und uns immer wieder die Bedeutung der Musik bewusst wird.

Doch natürlich stehen wir Geistliche der Gemeinde auch gegenüber und sind verantwortlich für die Atmosphäre. Gelingt es uns, so etwas wie eine Beziehung aufzubauen? Schließlich sind wir es, die reden.

Und die Gemeinde schweigt, meistens. Und das ist auch ok, meistens. Was aber, wenn sie sich unbedingt artikulieren will? Dann klatscht sie. So geschehen am letzten Sonntag bei der Vorstellung von Maren Trautmann. Und das Klatschen galt nicht nur der Musik, wie sie vermutete. Für mich sagte es auch: Es war ein schöner Gottesdienst. Wir haben uns wohlgefühlt. Vielen Dank.

Klatschen in der Kirche – darf man das denn? Früher war ich entschiedener dagegen. Der Gottesdienst ist keine Show, habe ich gesagt. Und daran halte ich immer noch fest. Es kommt nicht darauf an, wie gut die Performance am Altar ist, und der Gottesdienstbesucher lehnt sich zurück und verteilt Noten. Immer noch gilt: Wir feiern gemeinsam.

Wenn aber diese Gemeinsamkeit da ist, wenn wir uns haben berühren lassen vom Geist, dann sollte die Gemeinde sich auch ausdrücken können. Drüben bei den ghanaischen Adventisten im Sootbörn rufen sie „Amen“ und „Halleluja“, in anderen Gemeinden tanzen sie durch die Reihen. Unsere Möglichkeiten sind da noch ein wenig beschränkt. Das Klatschen gehört dazu. Warum nicht?

Das sprechende Kreuz

 

auch 9. Teil der Reihe über die Exerzitien. Bingen, 24. Juli 2016
Die vorherigen Beiträge sind unter dem Stichwort „Bingen“ versammelt.

Sprechendes Kreuz1Im Exerzitienhaus in Bingen hatten wir zwei Meditationsräume zur Verfügung, in denen jeweils ein Kruzifix aufgestellt war. Vor beiden suchte ich mit Jesus ins Gespräch zu kommen, aber nur bei einem gelang es mir.

Im Gebetsraum I stand eine Nachbildung des Kreuzes der Kirche San Damiano in Assisi, eine Kreuz-Ikone, etwa aus dem 11. Jahrhundert. Sie wird auch das „sprechende Kreuz“ genannt, denn als Franziskus einmal vor ihr betete, sprach Jesus zu ihm und gab ihm den Auftrag für sein Leben: „Franziskus, geh und baue mein Haus wieder auf, das, wie du siehst, ganz und gar in Verfall gerät.“

Auch ich kam zu diesem Jesus mit meinen Fragen und Sprechendes Kreuz10Zweifeln – aber er gab mir keine Antwort. Ja, ich hatte das Gefühl, dass er gar nicht mit mir reden wollte. Er schaute ständig links an mir vorbei, mit einem abwesenden Gesichtsausdruck. So als ob er gelangweilt wäre oder ganz mit sich selbst beschäftigt.

Sprechendes Kreuz5Dafür entdeckte ich etliche weitere Personen, mit denen ich mich sofort gut verstand. Das galt besonders für die beiden Engelpaare unter seinen Armen. Sie unterhalten sich so angeregt, sind so ins Sprechendes Kreuz6freundschaftliche Gespräch vertieft, dass ich mich am liebsten zu ihnen gesetzt hätte. Eigentlich fehlen in diesen Szenen nur noch die Bier- oder Weingläser.

Sprechendes Kreuz7Die Menschen unter dem Kreuz sind in ihre Trauer vertieft: Auf der linken Seite stehen Maria und Johannes. Kümmere dich um meine Sprechendes Kreuz8Mutter, hatte Jesus zu ihm gesagt. Und Johannes wendet sich ihr zu. Gegenüber stehen Maria Magdalena und die Mutter des Jakobus mit dem Centurio von Kapernaum. Besonders die beiden Frauen stehen sich offensichtlich sehr nahe. Der Hauptmann schaut zwar zu Jesus nach oben, gehört aber zu den beiden.

So stelle ich mir Kirche vor: Eine Gemeinschaft von Menschen, die miteinander reden, streiten, denken, die sich gegenseitig trösten und sich nahe sind.

Sprechendes Kreuz2Auch die Szene über dem Kopf von Jesus hat mich berührt. Heute weiß ich, dass sie die Himmelfahrt darstellen soll, und die zehn Personen die Engel sind, die Jesus im Himmel aufnehmen. Damals habe ich gemeint, es wäre Jesus, der voller Begeisterung zu seinen Jüngern spricht. Oder ein Apostel, der anderen Menschen von seinem Glauben berichtet. Und auch das ist für mich Kirche, missionarische Kirche. Denn „Mission heißt zeigen, was man liebt“, sagt Fulbert Steffensky.

Fehlen noch die kaum zu erkennenden Figuren zu Füßen Jesu. Es sind die sechs Patrone Sprechendes Kreuz9Umbriens, die Jesus auf seinem Weg in den Himmel nachschauen. Damals sah ich in ihnen leidende Menschen – „die im Dunkel sieht man nicht“ (Bert Brecht). Auch sie gehören zu unserer Welt und manchmal zu unserer Gemeinde.

Das alles ist für mich sehr realistisch dargestellt. Und der gekreuzigte Jesus ist auch die Verbindung zwischen diesen Personen und Szenen. Und doch scheint er keine rechte Beziehung zu ihnen aufzubauen. Seine Augen schauen ins Leere. Traurig? Teilnahmslos? Und seine Arme breitet er in einer fast hilflosen Geste aus.

Ich hatte das Gefühl, dass die Menschen auch ohne ihn ganz gut klar kommen. Für ein Gespräch unter Freunden oder für ein tröstendes Wort brauchen sie ihn nicht. Zumindest keinen Jesus, der unbeteiligt über allem schwebt.

Heute denke ich, dass wir Jesus brauchen, oder zumindest seinen Geist, damit wir uns bewusst werden: Es gehört zusammen – das Gespräch in der Kneipe und das Trauercafé, die Predigt vom schönen Evangelium und die Sorge um den Zusammenhalt in der Region, der Einsatz für die Benachteiligten und die Feier von besonderen Festen.

Damals aber fand ich keinen Zugang zu diesem Jesus. Ich ging dann lieber zu dem anderen, zum Kruzifix in Gebetsraum II.

Bildnachweise: Das Beitragsbild zeigt den Eingang der Kirche San Damiano in Assisi, von Gunnar Bach Pedersen – San Damiano exterior, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=901193
Die Bilder im Beitrag sind Ausschnitte einer Fotographie von der Nachbildung des Kreuzes in der Kirche San Damiano in Assisi aus dem Gebetsraum des Kardinal-Volk-Hauses, Bingen (c) Erik Thiesen

Lichtblick der Woche

Lichtblick der Woche

„Wir schaffen das alleine, aber du fehlst.“ So oder ähnlich Kolleginnen und Kollegen in den letzten Monaten.

„Überlege dir für deine Zukunft, was dir gut tut. Aber es wäre schön, wenn es in Niendorf wäre.“ So oder ähnlich Mitglieder des Kirchengemeinderats in den letzten Monaten.

„Wenn es nicht sinnvoll oder möglich ist, weiter auf der Pfarrstelle zu bleiben, können wir eine „zbV-Stelle“ – zur besonderen Verwendung – einrichten. Machen Sie bitte Vorschläge, wie sie inhaltlich ausgestaltet werden kann.“ So oder ähnlich Propst Dr. Melzer in den letzten Monaten.

Heute ist mein offiziell letzter Tag als Gemeindepastor in Niendorf. Der Tag ist für Ute und mich in höchstem Maß ambivalent. Einerseits sind wir beide mit dieser Aufgabe intensiv verbunden gewesen und wir haben sie geliebt. Und der Grund für das Ausscheiden ist sch…

Andererseits haben uns viele Menschen diesen Schritt so leicht wie möglich gemacht, siehe oben. Und in der Zukunft wird es uns möglich gemacht, unsere Ideen umzusetzen – vorausgesetzt, der Krebs hält still.

„Dafür beten wir.“ So oder so ähnlich viele Menschen aus Gemeinde und Freundeskreis.

 

Übrigens – das Bild lesen wir als Sonnenuntergang UND Sonnenaufgang.

 

Den Austausch fördern

Kirche im Dialog (5). Hier, hier,  hier und hier stehen die ersten vier Teile

Um mit Menschen außerhalb der Kirche in einen Dialog treten zu können, müsste man ja eine gemeinsame Sprache finden. Doch die religiöse Mundart verschwindet langsam. Manche Wörter werden gar nicht mehr verstanden oder bekommen eine andere Bedeutung. Wenn ich etwas fürs Wochenblatt geschrieben habe, sollte es ausdrücklich „nicht so kirchlich oder pastoral“ sein.

Die Kirche hat in den letzten Jahrzehnten viel dafür getan, „gegen den Trend zu wachsen“. Trotzdem bewegt sich die Kirchenmitgliedschaft unaufhaltsam auf die 20%-Marke zu. Damit sind wir nicht mehr die bestimmende Kraft in der Gesellschaft, sondern eine unter vielen religiösen und quasireligiösen Gruppen. Und alle bilden ihre eigene Sprache und ihre eigenen Rituale: Moslems und Säkulare, Rechtspopulisten und High Performer. Es bilden sich Communities um Fußball und Fitness, Kochen und Computerspiele.

In dieser Gesellschaft muss die Kirche ihre Rolle erst noch finden. Dazu hat Dietrich Bonhoeffer schon vor über 70 Jahren geschrieben: „Die Kirche ist nur Kirche, wenn sie für andere da ist … nicht herrschend, sondern helfend und dienend. Sie muss den Menschen aller Berufe sagen, was ein Leben mit Christus ist, was es heißt, ‚für andere dazusein‘… nicht durch Begriffe (!), sondern durch ‚Vorbild‘ bekommt ihr Wort Nachdruck und Kraft.“ Vielleicht kommen wir jetzt erst dort an, wo Bonhoeffer uns schon damals sah.

Auf der einen Seite Vorbild sein und auf der anderen helfen und dienen. Eine wichtige Aufgabe könnte sein, den Austausch zwischen den unterschiedlichen Gruppen und Communities anzuregen und zu fördern. Kirche im Dialog – ein wenig anders interpretiert.

Dafür würde ich mich selbst gerne einsetzen, wenn es meine Kraft, Zeit und Gesundheit zulassen.

Dialog oder Mission?

Kirche im Dialog (4). Hier, hier und hier stehen die ersten drei Teile

Dass der Vorsitzende des Säkularen Forums Hamburg, Prof. Helmut Kramer, ausgerechnet der Nordkirche ein vordemokratisches Dialogverständnis vorwirft, kann nur bedeuten, dass er entweder eine selektive Wahrnehmung hat, ein Feindbild braucht oder Lust an der Provokation hat. Trotzdem ist auch mir nicht ganz klar, mit welchen Voraussetzungen und Zielen die Kirche in den Dialog hineingehen will.

Will sie den Konfessionslosen die christlichen Inhalte  nahebringen? Man muss es ja nicht machen wie die Zeugen Jehovas, sondern auf die nette Art, etwa wie das Projekt „Neu anfangen – Christen laden ein zum Gespräch“. Wäre dann die Mitarbeit auf den „dritten Feldern“ auch als eine Art Türöffner gedacht, um Menschen mit dem Evangelium in Berührung zu bringen?

Oder will man erst einmal wissen, wie Religionslose überhaupt ticken? Einfach mal ins Gespräch kommen und dann mal sehen, was kommt? Denn, wie Prof. Kramer richtig sagt: Ein respektvoller Gedankenaustausch ist Voraussetzung für ein friedliches Zusammenleben. Aber ist das nicht ein bisschen wenig für eine „bleibende Herausforderung der Kirche“ (Bischof von Maltzahn)?

Mir schwebt ein anderes Modell vor: Eine Gruppe von Christinnen und Christen lebt in einem nichtchristlichen Umfeld ihren Glauben mit Ernst und Konsequenz. Ihre Mitglieder pflegen sorgfältig ihre Traditionen und spirituellen Ressourcen. Ihren Mitmenschen begegnen sie mit Respekt und Verständnis. Sie helfen, wo es nötig ist und arbeiten mit an einem konstruktiven Miteinander. Dietrich Bonhoeffer hat es auf die Formel gebracht: „Beten und tun des Gerechten.“

Es ist vielleicht kein Wunder, dass mir gerade dieses Modell vorschwebt. Ich habe es gerade gesehen, auf DVD (und hier besprochen): „Von Menschen und Göttern“, ein Film über ein Kloster in Algerien. Ich habe davon gelesen, in einer Rede von Navid Kermani, eine Beschreibung über ein Kloster in Syrien. Und ich habe es erlebt. Vielleicht nicht ganz so ideal, aber dafür viel näher, in einer Gemeinde in Niendorf.

Kirche und Säkulares Forum

Kirche im Dialog (2). Hier steht der 1. Teil

Eine der ersten Reaktionen auf das neugegründete Werk der Nordkirche kam vom Säkularen Forum. Der epd (Evangelische Pressedienst) war sofort angetan: „In Zeiten zunehmender weltanschaulich und religiös motivierter Radikalisierung sei ein respektvoller Gedankenaustausch zwischen den verschiedenen Bekenntnissen Voraussetzung für ein friedliches Zusammenleben, sagte der Vorsitzende Helmut Kramer.“

Prof. Kramer machte im Hamburger Abendblatt (Leserbrief vom 8.3.2017) aber auch gleich deutlich, dass Kirche und Forum Welten trennen: „Die Gründung von ‚Kirche im Dialog‘ ist begrüßenswert. Wer aus der Kirche austritt, ist damit aber nicht konfessionslos, sondern konfessionsfrei.“ Wer konfessionslos sagt, meint: Den Anderen fehlt etwas. Wer konfessionsfrei sagt, meint: Die Anderen haben etwas zu viel. Nämlich Religion. Ob man auf der Basis wirklich zueinander kommt?

Und Kramer geht mit viel Skepsis in den „Dialog“: „Wenn die Kirche tatsächlich bereit wäre, in einen Dialog mit säkularen, konfessionsfreien Menschen einzutreten, müsste sie von dem Alleinvertretungsanspruch der Offenbarungsreligionen Abstand nehmen und auch kirchenfernen Menschen das Recht auf alternative Vorstellungen von Sinn und Werten zugestehen.“ Ups, da hat der Herr wohl ein paar tausend Veröffentlichungen der Kirche zum Thema Toleranz in den letzten Jahren und Jahrzehnten nicht wahrgenommen.

Ich habe mir mal die Forderungen des Säkularen Forums Hamburg angeschaut und den Eindruck gewonnen: Die wollen nicht nur eine Gleichberechtigung mit den Kirchen im öffentlichen Leben, sie wollen die Religion insgesamt zurückdrängen und Säkularität zur leitenden Weltanschauung machen.

Ok, der Dialog ist eröffnet.

Dialog mit Konfessionslosen

Kirche im Dialog (1)

Jüngst schneit eine Pressemeldung auf meinen Schreibtisch, dass die Nordkirche ein neues „Werk“ gründen will: „Kirche im Dialog“ – konkret: im Dialog mit Konfessionslosen.

Dialog finde ich gut. Und wenn die Kirche über den eigenen Rand hinausschaut, finde ich es noch besser. Doch frage ich mich, welche Motive die Verantwortlichen mit dieser Gründung verbinden.

Vor dreißig Jahren habe ich verantwortlich an einem Projekt mitgewirkt, das ähnliche Ziele verfolgte. Neu anfangen – Christen laden ein zum Gespräch – „will den Glauben positiv und niveauvoll für eine ganze Stadt oder Region ins Gespräch bringen und fern stehende Menschen zum Neuanfang im Glauben und in ihrer Beziehung zur Kirche ermutigen“, heißt es heute auf der Webseite. Als wir es in Hamburg durchführten, gemeinsam mit den Katholiken und Freikirchen, gehörten auch noch geschätzte 70% einer dieser Kirchen an. Es war eine großartige Aktion, doch den Trend zum Kirchenaustritt hat sie auch nicht wesentlich beeinflusst.

Vor sechs Jahren gründete die Nordkirche eine Arbeitsstelle mit exakt demselben Namen wie das neue Werk: Kirche im Dialog. Sie versuchte erst einmal herauszufinden, mit wem man überhaupt reden wollte. Sie stellte fest, dass die meisten Konfessionslosen mit ihrer Situation ganz zufrieden waren. Gerne zitiert wurde die Antwort einer Ostdeutschen, die auf die Frage „Sind Sie religiös?“ antwortete: „Nein, ich bin normal.“

Zu den Empfehlungen dieser Arbeitsgruppe gehörte dann auch weniger, mit religiösen Themen an die Öffentlichkeit zu gehen, sondern auf „dritten Feldern“ wie Flüchtlingsarbeit und Kirchbauvereinen mit nichtkirchlichen Akteuren zusammenzuarbeiten. Vor allem aber solle man mit den Gesprächspartnerinnen und –partnern offen und empathisch umgehen, sie nicht vereinnahmen und die Mission Gott überlassen.

Nun also das Werk „Kirche im Dialog“, das in erster Linie Gemeinden und kirchliche Mitarbeitende unterstützen soll im Gespräch mit Außenstehenden. Als erstes wurde eine Fotoausstellung organisiert, in der Künstler, die der Kirche fernstehen, ihre Assoziationen zu „Gott“ darstellen durften – in der Hoffnung, dass unterschiedliche Menschen über das Thema miteinander ins Gespräch kommen. Auf der Webseite heißt es dazu: „Eine der Fotografinnen drückte es so aus: „Die Menschen sitzen vielleicht auf verschiedenen Stühlen, die auch alle anders aussehen. Aber letztendlich schauen sie doch alle in dieselbe Richtung und wollen alle etwas zum Anlehnen!“

Ein schöner Satz, aber stimmt er auch?