Exerzitien komplett

Exerzitien 20. Teil, Bingen 2018, die „dritte Woche“.

Nun habe ich die Exerzitien in Bingen nach zwei Jahren endlich vollendet. Es war eine gute Zeit, und sie hat mir wieder neue Horizonte geöffnet. Einige dieser Erfahrungen möchte ich gerne wieder mit euch auf diesem Blog teilen.

Ich werde von eigenen Erfahrungen und Gedanken erzählen. Wenn ihr euch kompetent über Exerzitien allgemein informieren möchtet, empfehle ich euch die Bücher von Willi Lambert (Das siebenfache Ja) oder Franz Jalics (Kontemplative Exerzitien).

Während der diesjährigen Exerzitien standen die Passion und die Auferstehung Jesu im Mittelpunkt. Über diese Themen sind schon ganze Bibliotheken geschrieben worden, und schon Paulus und die Evangelisten haben sich Gedanken über ihre Bedeutung gemacht. Da ich meinen Zugang zu Spiritualität und Glaube, Bibel und Gott vor allem über den Kopf finde, habe ich mich schnell gedanklich in diese theologischen Diskussionen eingeklinkt. Doch Pfr. Mückstein meinte: Bei den Exerzitien geht es nicht darum, über Jesus zu reden, sondern mit ihm. Das hat offenbar auch Martin Buber gemeint, als er schrieb: „Wenn an Gott glauben bedeutet, von ihm in der dritten Person reden zu können, glaube ich nicht an Gott. Wenn an ihn glauben bedeutet, zu ihm reden zu können, glaube ich an Gott.“

In Bingen fand ich zwei Möglichkeiten, mit Jesus ins Gespräch zu kommen. Der eine Weg bestand darin, dass ich mich vor eines der beiden Kruzifixe gesetzt und versucht habe, meine Fragen zu formulieren. Auf dem zweiten Weg versetzte ich mich in die Zeit Jesu hinein, malte mir die Situation aus und erzählte eine Geschichte, in der ich selber vorkam. Diese Geschichten von und mit Jesus spiegeln mein Wissen über die Bibel und meinen persönlichen Glauben wider. Einige von ihnen möchte ich in der nächsten Zeit hier veröffentlichen.

Ich möchte euch dadurch auch dazu anregen, dass ihr nach eurem Ort in der Geschichte mit Jesus sucht, dass ihr eure eigene Geschichte mit ihm findet – und dass sich euch wie mir neue Horizonte öffnen.

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Das Beitragsbild zeigt das Kardinal-Volk-Haus (Mitte: Altbau, rechts: Neubau; links und im Hintergrund das Hildegard-Kloster der Kreuz-Schwestern)
© Erik Thiesen

Bücher:
Willi Lambert, Das siebenfache  Ja, Einübung in die Exerzitien, Echter 2004
Franz Jalics, Kontemplative Exerzitien, Echter 1994

Dimensionen des Glaubens

Exerzitien 20. Teil, Bingen 2016, die „zweite Woche“.

(Die kursiven Texte sind wörtlich meinem Binger Tagebuch von 2016 entnommen) 

DIE BERGPREDIGT

Das Spiel „Pokémon Go“ brachte mich auf die Idee, den Glauben als so etwas wie eine „Augmented Reality“ zu begreifen: Wir sehen unsere Umgebung mit unseren natürlichen Augen. Wir sehen eine Abfolge von Ereignissen und Dingen, die wir aber immer erst in einen Zusammenhang bringen müssen. So wie wir mit „Pokémon“ die Umgebung in einer speziellen Weise sehen, so geben wir mit den Augen des Glaubens dieser Welt und unserem Leben einen Sinn.

Muss es aber unbedingt der christliche Glaube sein? Für mich ja. Weil ich glaube, dass er die Wirklichkeit am besten durchdringt, beschreibt und zu einem Ziel führt. Und diese „Beschreibung“ liegt in der Bergpredigt vor. Sie füllt diese Welt mit einem Leben und Leuchten und einem Geheimnis, das Farbe hineinbringt.

Die Seligpreisungen beschreiben so etwas wie eine Gegenwelt. Sie setzen dem Reichtum, der Trauer, der Gewalt, dem Hunger, der Ungerechtigkeit, dem Krieg ein Versprechen entgegen: Alle, die auf der anderen Seite stehen, stehen auf der Seite Gottes. Sie sind die „eigentlich“ Lebendigen und Sieger der göttlichen Geschichte. Und sie müssen sich nicht verstecken, sollen aktiv in dieses Leben eingreifen.

Und nach den Seligpreisungen beschreibt Jesus, wie es nach Gottes Willen sein soll: Richtet euch nicht ein in den Unzulänglichkeiten des Lebens. Vollkommen ist nur das Vollkommene. Die Bergpredigt beschreibt die „wahre“ Gerechtigkeit Gottes. Und der Gegensatz zu ihr ist die „wirkliche“ Gerechtigkeit. In der Wirklichkeit kommt es weniger darauf an, was wir denken, sondern was wir tun. Wir machen Gesetze, um unsere Handlungen und unser Zusammenleben zu kontrollieren, im Staat wie in der Kirche.

Mit der Bergpredigt lässt sich keine Politik machen – aber für Christinnen und Christen bestimmt sie die Leitlinien ihres Handelns. Denn so hat Gott es einmal gemeint.

Es gibt aber auch Texte, mit denen ich so meine Schwierigkeiten habe. „Sorget nicht“, zum Beispiel. Aber sollen wir nicht unser Schicksal auch selbst in die Hand nehmen? Oder: „Bittet, so wird euch gegeben.“ So einfach ist das nicht. Ich habe gebetet, als die Schmerzen besonders schlimm waren. Geholfen hat aber nicht das Gebet, sondern das ganz profane Handeln verschiedener Menschen.

Immer wenn ich die Bibel wörtlich auszulegen versuche, komme ich in Schwierigkeiten. Sie ist eben kein Rezeptbuch, sondern ein „Bilderbuch des Glaubens“, wie es Pfr. Mückstein gesagt hat.

Gott wird Mensch

Exerzitien 14. Teil, Bingen 2016, die „zweite Woche“

Bisher stand die eigene Person im Mittelpunkt der Exerzitien. Ab nun geht es darum, den Weg Jesu zu meditieren und darin den eigenen Weg zu erkennen. Es beginnt mit der Inkarnation, der Menschwerdung Gottes. Wie ist dieser Vorgang zu begreifen? Der Kirchenvater Irenäus meinte: „Gott wurde Mensch, damit der Mensch Gott würde.“ Und der ehemalige Bischof von Aachen, Klaus Hemmerle, prägte den Satz: „Mach es wie Gott, werde Mensch.“ Ignatius fordert in seinen Exerzitien zunächst einmal, sich die Szene vorzustellen, wie es zur Inkarnation kam, den Prolog im Himmel. Und dann die Geschichte von der Verkündigung an Maria vor das geistige Auge zu holen. Hier also die Vorgeschichte zur Inkarnation, wie sie wirklich geschehen ist. Quelle: Mein Binger Tagebuch.

DER GÖTTLICHE RATSCHLUSS. DER PROLOG IM HIMMEL
(V: Vater, S: Sohn, H: Heiliger Geist) Weiterlesen

Zeitenwende

Exerzitien 15. Teil, Bingen 2016, die „zweite Woche“

Eine wesentliche Aufgabe der Exerzitien ist es, sich die biblischen Geschichten so lebendig wie möglich vorzustellen. Die Geburt versuche ich aus verschiedenen Perspektiven darzustellen:

JOSEPH ERINNERT SICH AN DIE REISE NACH BETHLEHEM

Es waren aufregende Wochen gewesen. Erst die Schwangerschaft von Maria, die sich keiner so recht erklären konnte. Ich kam mit ihrem Vater überein, dass ich sie zur Frau nahm und er auf die 50 Silberstücke verzichtete (5. Mose 22, 29). Sie war mir ja versprochen gewesen. Dann der Befehl des Kaisers, der uns nach Bethlehem geführt hatte. Die überfüllte Herberge; wir fanden nur noch Platz im Erdgeschoss, bei den Tieren. Der Vorteil war, dass wir bei der Geburt des Kleinen jede Menge Hilfe hatten.

Aber es war auch unglaublich unruhig. Ich erinnere mich an einen Idumäer, der furchtbar schnarchte, und an drei Nabatäer, die bis spät in die Nacht die Weihrauchpreise diskutierten. Und plötzlich ging dann die Tür auf, und ein paar verwegene Gestalten kamen herein. Hirten. Weiterlesen

Wie mit Gott reden?

Wie reden man mit jemandem, den man nicht sieht – ja, von dem man noch nicht einmal sicher weiß, dass es ihn überhaupt gibt? In allen Religionen spielt das Gebet eine hervorragende Rolle. Die meisten Schwierigkeiten scheinen die Protestanten mit ihm zu haben. Der Sonntag Rogate ist eine gute Gelegenheit, diesen Fragen nachzugehen. Zum Beispiel in einer Predigt.

Liebe Gemeinde!

Der Pfarrer von Boscaccio ist entsetzt. Gerade haben die Kommunisten, diese atheistischen Weltzerstörer, die Gemeinderatswahl gegen die christliche Partei gewonnen. „Wie konntest du das zulassen?“, ruft er empört in Richtung Kruzifix. Und der Jesus am Kreuz antwortet. „Das ist eben Demokratie“, sagt er. „Und die Armen haben schließlich Gründe genug, einen kommunistischen Bürgermeister zu wählen.“

Kenner wissen: Wenn ein Jesus am Kreuz antwortet, dann in den Geschichten von Giovanni Guareschi: Don Camillo und Peppone. Weiterlesen

Lichtblick der Woche

menasikone.jpgDie Ikone „Jesus und Menas“ begleitet uns bei den Taizé-Gebeten, und wir bekamen sie von Waltraud als Karte geschickt. Dann schenkte Ute sie mir, auf Holz gezogen, als Meditationsikone.

Warum sie meine Lieblingsikone ist? Habe ich hier beschrieben. Es ist vor allem ihre Ausstrahlung: Wie Jesus und Menas mich anschauen, wie sie zueinander stehen.

In Taizé heißt sie „Jesus et son ami“ – Jesus und sein Freund. Und ein Freund ist immer ein Lichtblick.

 

Alles wirkliche Leben ist Begegnung

Predigt in der Heiligen Nacht

Ich war mir nicht sicher, ob ich an Weihnachten wirklich auf der Kanzel würde stehen können. Aber es wurde wahr. Gemeinsam mit Pastor Hendrik Hoever, dem Gospelchor ReJOYce unter der Leitung von Christoph Schlechter und Gudrun Fliegner am Klavier gestalteten wir die Christmette in der Kirche am Markt. Und hier ist die Predigt:

Liebe Gemeinde!

Zu den Wünschen, die wir in den letzten Wochen ausgetauscht haben, gehörte gerne auch einmal: „Ich wünsche dir besinnliche Weihnachten.“ Nun ist der Heiligabend fast vorbei. Und ich fürchte, dass er in den meisten Häusern nicht das war, was wir unter besinnlich verstehen. Vielleicht finden wir ja in einem Gottesdienst Besinnlichkeit. Vielleicht wurde uns besinnlich zumute, wenn wir in der Familie die Weihnachtsgeschichte gelesen oder ein nachdenkliches Gedicht gehört haben. Vielleicht haben wir den Heiligabend aber auch schon aufgegeben, was Besinnlichkeit angeht, und wir hoffen auf die kommenden Tage, auf Besinnung nach dem ganzen Trubel.

Mit Besinnung verbinden wir ja, dass wir zur Ruhe kommen. Dass wir uns besinnen auf das, was Sinn macht und was wirklich wichtig ist – was uns wirklich wichtig ist. Haben wir aber nicht genau das heute Abend gemacht oder zumindest versucht?

Gut, zur Ruhe sind wir bisher vielleicht eher nicht gekommen. Aber dieser ganze Stress: Geschenke einkaufen, Wohnung schmücken, Essen vorbereiten, die ganzen Weihnachtsfeiern – das machen wir doch nicht so einfach zum Spaß. Oder zumindest nicht nur. Sondern weil es uns etwas wert ist. Weil wir es uns wert sind. Weil es für uns Sinn macht.

Zum Beispiel die Geschenke. Seitdem ich denken kann, wird über den Konsum und den Kommerz von Weihnachten geschimpft. Ich finde, das ist ungerecht diesem Fest gegenüber. Wir sind nicht mehr konsum- und kommerzorientiert als auch sonst im Jahr. Wenn wir etwas brauchen oder einfach nur haben wollen, dann kaufen wir es gleich. An Weihnachten aber geht es uns darum, anderen eine Freude zu machen, ihnen etwas Besonderes zu schenken. Nicht immer gelingt es uns, und nicht immer machen wir uns genug Gedanken darüber. Aber wenn es uns einmal glückt, dann war es die ganze Mühe wert.

Oder die Menschen, mit denen wir zusammen feiern. Am liebsten mit der Familie. Weil diese Menschen uns auch meistens am nächsten stehen. Das geht auch ganz gut, besonders wenn die Kinder klein sind. Das wird allerdings oft komplizierter, wenn die Kinder größer werden, eigene Interessen haben, eine eigene Meinung, eine eigene Vorstellung davon, wie ein schöner Weihnachtsabend aussieht. Soll man auf die traditionelle Ente verzichten, nur weil eine Tochter Veganerin ist? Oder wie ist es mit dem gemeinsamen Kirchgang? Wie teuer dürfen die Geschenke sein – und sind sie nicht ohnehin der Ausdruck schlechten Gewissens, dass man sich unterm Jahr nicht umeinander gekümmert hat?

Solche Konflikte können die besinnliche Zeit sehr schnell und effektiv schreddern. Deshalb greifen nicht wenige zu pragmatischen Lösungen: Man trifft sich einfach nicht mehr. Die einen fahren nach Fuerteventura, die anderen feiern bei Freunden. Und Onkel Peter mit seinen skurrilen politischen Ansichten wird ohnehin schon seit Jahren nicht mehr eingeladen.

Es hat ja auch etwas für sich, Weihnachten mal unter Palmen zu feiern. Und ist es nicht irgendwie logisch, dass wir gerade zum Fest der Liebe unangenehmen Diskussionen und gegenteiligen Meinungen aus dem Weg gehen und lieber unter uns bleiben? Ich kann das gut verstehen. In den letzten Monaten habe ich ein paar Diskussionen über Religion oder Politik mit Menschen geführt, die so gar nicht meiner Meinung waren. Wir haben uns nicht gerade gestritten, kamen aber inhaltlich auch nicht zueinander. Und das, obwohl ich die besten Argumente hatte. Fand ich. Aber das fanden die anderen wohl auch.

Und dann passierte es, dass wir manchmal doch noch zueinander kamen. Nicht inhaltlich. Aber auf einer anderen, der persönlichen Ebene. Das war im direkten Gespräch meist leichter als im Internet. Weil wir uns dort eher zeigen konnten: Mir liegt etwas an dir. Du hast zwar völlig skurrile Ansichten, aber du bist nett. Ich will dir nichts Böses und merke, dass du es auch mit mir gut meinst. Wir sind uns begegnet.

„Alles wirkliche Leben ist Begegnung“, meint der Philosoph Martin Buber. Ich glaube, hier liegt auch das Geheimnis und das Ziel von Weihnachten: dass wir uns begegnen. Dass wir uns hinter den Geschenken und Traditionen als Menschen wahrnehmen. Ich glaube, dass hier auch der Schlüssel für den Frieden in unserer Gesellschaft ist: dass wir uns trotz unterschiedlicher, ja manchmal gegensätzlicher Ansichten persönlich gewogen sind.

Nur so kann ich mir auch den ewigen Frieden vorstellen, von dem der Prophet Jesaja spricht – die Worte der Bibel haben wir vorhin gehört, jetzt hören wir sie von ReJoyce.

Prince of Peace (Jesaja 9, 1 und 5-6), hier als Podcast:
ReJoyce:

Ich versuche eine Übersetzung aus dem Englischen: Die Menschen, die in der Finsternis wandelten, haben ein großes Licht gesehen: Licht ist über ihnen angebrochen, den Bewohnern in einem Land, das dunkel ist wie der Tod. Weil ein Kind für uns geboren ist, ein Sohn ist uns gegeben. Es trägt das Zeichen der Herrschaft auf seiner Schulter; Er soll genannt werden wunderbarer Ratgeber, im Kampf Gott gleich, Vater für alle Zeit, Prinz des Friedens. Groß soll seine Herrschaft sein, und grenzenlos der Friede, der Davids Thron und seinem Königtum gewährt wird, mit Gerechtigkeit von nun an für immer. Der Herr der Heerscharen wird dies mit Leidenschaft tun.

Es ist möglich, dass Jesaja selbst durchaus in militärischen Kategorien dachte: dass da jemand kommt, der stärker ist als die furchtbaren Assyrer und die Ägypter; ein zukünftiger König, der sie alle mit der Kraft Gottes besiegen wird. Bis heute brauchen wir ja Polizei und Militär, um Konflikte in den Griff zu bekommen.

Ich glaube allerdings nicht, dass dies Gottes Weg ist. Denn wir haben es bis heute dadurch nicht geschafft, dauerhaft Friede und Gerechtigkeit zu schaffen. Gewalt gebiert nur neue Gewalt, und wirkliche Gerechtigkeit entsteht nur dort, wo der Mensch in seiner Einzigartigkeit gesehen wird. Egal ob menschliche oder Gottes Herrschaft – immer wenn sie mit militärischer Gewalt durchgesetzt werden sollte, war das Ergebnis Leid, Tod und Ungerechtigkeit. Ich glaube, dass Gottes Weg viel persönlicher ist.

Der „Prinz des Friedens“ ist ein kleines Kind. Jesaja sagt von ihm, dass er bereits geboren ist. Und das heißt: Der Friede ist unter uns, aber er muss noch wachsen. Und er wächst, mit jeder Begegnung.

Christen haben den „Prince of Peace“ immer schon mit Jesus identifiziert. Und genauso wie der Prinz muss das Kind in der Krippe noch wachsen. Und als Jesus erwachsen war, hat er kein System von Richtigkeiten aufgestellt und keine Dogmatik entwickelt. Er ist den Menschen begegnet, und diese Begegnung hat sie heil gemacht. Er hat die Menschen ermutigt, an einen Gott zu glauben, der wie ein Vater ist, und dem Leben zu vertrauen. Damit wir im Frieden mit uns und mit den anderen Menschen leben können.

Nun ist diese Welt noch nicht in Ordnung. Selbst in unseren Familien gibt es so manche Bruchstellen, bei den einen mehr, den anderen weniger. Und einige von ihnen sind auch heute wieder aufgebrochen. Jesaja aber macht uns Mut: Der Grund für den Frieden ist schon gelegt. Und Weihnachten erinnert uns auch in diesem Jahr wieder daran, dass das Licht schon in die Welt gekommen ist. Wenn Sie eine Krippe zuhause stehen haben, dann können Sie erkennen, wie das aussehen kann: Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft versammeln sich unter einem Dach und kommen gut miteinander aus.

Das wäre eine Weihnachtsbotschaft, die wir gut ins neue Jahr 2018 mitnehmen könnten, jeder und jede Einzelne von uns.

Amen.