Zungenrede und Prophetie

In der Kirche wird viel geredet. Dabei Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden ist eine bleibende Aufgabe. Schon Paulus hat diese Frage beschäftigt, zum Beispiel im 14. Kapitel des 1. Korintherbriefs. Davon sind die Verse 1-3 und 20-25 die Grundlage der Predigt gewesen, heute am 2. Sonntag nach Trinitatis. Eine Gelegenheit, sich ein paar Gedanken um das Reden im Gottesdienst – und darüber hinaus – zu machen.

 

Liebe Gemeinde!

Mit den Konfis habe ich seinerzeit jedes Jahr auch einen afrikanischen Gottesdienst besucht. In den letzten Jahren war ich hier am Sootbörn bei den Adventisten. Dort wird viel gesungen, lebendig gepredigt, und die Gemeinschaft ist beeindruckend. Noch bunter ging es allerdings bei den Lutheranern am Berliner Tor zu, die wir davor besuchten. Bei den Liedern tanzten Frauen durch die Bänke, ein Mann versuchte die Konfis wenigstens zum Klatschen zu animieren, was diese sichtlich überforderte. Und einmal fing einer an, in einer hohen Stimmlage zu reden. Und das war weder deutsch noch englisch noch Suaheli. Erst langsam erkannte ich: Der redet in Zungen, ein ekstatisches Gebet, das sonst keiner versteht.

Manche sagen: Wenn eure Gottesdienste auch so wären, lebendig und fröhlich und spontan, dann würde ich auch kommen. Und wir machen es ja: Den Mittendrin-Gottesdienst in Verheißung, Neue-Wege im Immanuel-Haus. Sie machen Spaß, brauchen aber auch viel Vorbereitung. Und so ekstatisch wie die Afrikaner sind wir eben doch nicht. Und irgendwie hat es sich doch immer wieder auf unsere Normal-Liturgie eingependelt.

Die Korinther damals zur Zeit des Paulus hatten es da offensichtlich einfacher. Sie konnten mit dem Heiligen Geist rechnen. Und der gab ihnen Worte ein, die nicht aus ihnen selbst heraus kamen, sondern aus einer anderen Welt, direkt von Gott. Und die einen sind überwältigend für einen selber. Paulus nennt sie die Zungenrede. Die anderen, die prophetischen Worte, überwältigend für die anderen.

Über die Zungenrede kann ich aus eigener Erfahrung nichts sagen. Ich kann es nicht – und ich vermisse es auch nicht. Sie ist ja auch für Paulus nur ein nice-to-have. So wie heute vielleicht Meditation. Nicht unbedingt nötig für den Glauben, aber wer’s kann und macht, möchte es auch nicht missen.

Anders die prophetische Rede. Paulus findet sie enorm wichtig. Sie baut die Gemeinde auf und überzeugt die Fernstehenden. Wenn alle prophetisch reden, sagt er, und  ein Außenstehender kommt rein, sieht er sich in seinem Innersten erkannt, fällt nieder und betet Gott an. Eine solche Überzeugungskraft bräuchten wir heute auch. Aber sie scheint uns im Lauf der Jahrhunderte abhandengekommen zu sein. Wie überhaupt das Wirken des Heiligen Geistes unter uns Normalchristen irgendwie normal geworden ist.

Sicher, es gibt auch unter uns Menschen, die wunderbar überzeugend reden können. Aber nicht immer ist ganz klar, ob das, was sie sagen, auch vom Heiligen Geist inspiriert ist. Ja, manchmal scheint das eine und das andere sogar in einem umgekehrten Verhältnis zu stehen.

Woran aber kann ich denn nun erkennen, was tatsächlich vom Heiligen Geist kommt? Paulus nennt für die prophetische Rede drei Kriterien: Sie baut auf, sie ermutigt, sie tröstet. Genau. So stelle ich mir den Umgang in der Gemeinde vor. Und so erlebe ich ihn auch. Gut, da ist noch eine ganze Menge Luft nach oben. Wir sind eben auch nur normale Menschen. Das bedeutet aber auch: Das Wirken des Heiligen Geistes bewegt sich bei uns in ziemlich normalen Bahnen.

Für Korinth dagegen ergibt sich für mich ein widersprüchliches Bild. Einerseits scheint es bei ihnen normal gewesen zu sein, dass sie Dinge konnten, die ihnen ohne den Heiligen Geist nicht möglich gewesen wären. Andererseits hatten sie offenbar mit ziemlich den gleichen Problemen zu kämpfen wie wir heute. Und wenn ich mir anschaue, welche Gaben des Heiligen Geistes Paulus sonst noch nennt: lehren, beten, singen – das können wir auch.

Paulus selbst hält das Wirken des Geistes insgesamt für so normal, dass es nicht herbeigeredet, sondern nur noch organisiert werden muss. Fahrt mal das Zungenreden ein bisschen zurück, meint er, das ist ja ohnehin nur für euren eigenen Spaß. Und seht zu, dass ihr vernünftig redet, verständlich für die anderen – nicht nur in der Gemeinde, sondern auch für die Außenstehenden.

Könnte es also sein, dass das Wirken des Heiligen Geistes doch nicht so außergewöhnlich ist wie Paulus beschreibt? Ich glaube, ja, ich bin sogar überzeugt davon, dass er schon kräftig unter uns wirkt. Ich glaube aber auch, dass wir ihm manchmal nicht genug Raum geben. Und dass er sich dann andere Orte für sein Wirken sucht. Und andere Menschen. Ich kenne da einige im Stadtteil und darüber hinaus, wo er offensichtlich intensiv am Werk ist: wo aufgebaut wird und ermutigt und getröstet.

Das sind die Orte, an denen Kirche dabei sein sollte – und oft auch dabei ist. Deshalb wäre es gut, wenn wir uns immer wieder fragten: Dienen unsere Entscheidungen und Handlungen den Menschen – innerhalb und außerhalb der Gemeinde? Und wenn ich sage: wir, dann meine ich nicht nur die Hauptamtlichen und den Kirchengemeinderat. Es schadet nicht wirklich, wenn sich davon möglichst viele von uns angesprochen fühlen. Und nicht immer nur die, die sowieso überall schon dabei sind.

Und diese Ausrichtung gilt ja nicht nur in der Gemeinde. Sie ist auch für den privaten Bereich durchaus brauchbar. Sokrates hat einmal gemeint, wir sollten alles, was wir sagen, erst einmal durch die drei Siebe schütteln: Ist es wahr, was wir sagen? Ist es gut? Und ist es notwendig? Ich finde die Siebe des Paulus sogar noch besser, weil positiver: Baut es auf, was ich sage? Ermutigt es? Tröstet es? Es ist vielleicht ein bisschen umständlich, wenn wir uns das vor jedem Satz fragen – aber für den Anfang finde ich es hilfreich mit einer solchen Einstellung ins Gespräch zu gehen.

Wenn wir uns selbst prüfen, kommen wir schon ein gutes Stück weit. Aber um wirklich gut zu werden, brauchen wir dringend die anderen, die uns freundlich darauf hinweisen, wenn uns mal etwas nicht so gelungen ist. Dass wir bereit sind, Kritik unbefangen anzunehmen – aber auch den Mut haben, andere anzusprechen. Ich weiß, dass das schon hohe Kunst ist. Aber ich würde es mir wünschen.

Und wir dürfen Fehler machen. In unserem Kapitel zum Beispiel, da schreibt Paulus seine berühmt-berüchtigte Anweisung: „Wie in allen Gemeinden der Heiligen sollen die Frauen schweigen in den Gemeindeversammlungen; denn es ist ihnen nicht gestattet zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt.“ Ich glaube, dass ich das nicht extra kommentieren muss.

Ja, ich sehe den Heiligen Geist auch unter uns wirken. Und er ist nicht weniger aktiv als zu Zeiten des Paulus. Wir dürfen ihm aber gerne noch etwas mehr Raum lassen. Ob wir deshalb unsere Gottesdienste verändern müssen? Vielleicht, warum nicht ein wenig experimentieren? Vor allem aber erkennen wir das Wirken des Geistes, wenn wir darauf achten, dass wir uns gegenseitig aufbauen, ermutigen und trösten, wo es nötig ist.

Amen.

Hirte und Herde

Im Mittelpunkt dieses Sonntags „Misericordias Domini“ (die Barmherzigkeit Gottes) steht das Bild vom Hirten, der auf seine Herde aufpasst und für sie sorgt. Jesus bezeichnet sich selbst als „guter Hirte“ (Johannes 10, 11-16), die Gemeinde spricht den 23. Psalm („Der Herr ist mein Hirte…“), und der Pastor (lat. für „Hirte“) hält die Predigt, deren Grundlage 1. Petrus 5, 1-4 auch vom Hirten spricht. Passt doch alles zusammen, oder?

 

Liebe Gemeinde!

Seit Kurzem sind wir auch bei Netflix und können uns aus dem Internet eine Menge unterschiedlicher Filme herunterladen. Wir haben dort die Serie „House of Cards“ für uns entdeckt. Sie spielt in Washington D.C., und die Hauptfigur ist ein Unsympath mit Namen Frank Underwood. Er ist ein Intrigant, absolut herzlos und ohne Moral und nur an seiner eigenen Karriere interessiert, für die er auch buchstäblich über Leichen geht. Andererseits zeigt er auch ziemlich gut, wie Politik geht. Und darin ist er ein absoluter Profi: Er schmiedet Koalitionen, verteilt Gefälligkeiten, um sie anderswo wieder einzufordern, verhandelt, macht Angebote, markiert rote Linien, die dann bei Bedarf nachverhandelt werden, und bindet bei allem geschickt die Presse mit ein.

Für dieses Geschäft darf man nicht allzu zart besaitet sein. Schwächen werden meist gnadenlos ausgenutzt, nicht nur von den eigenen Konkurrenten, sondern auch von der Öffentlichkeit. Und diese Regeln gelten ja nicht nur in der Politik, sondern im Prinzip auch im Wirtschaftsleben und nicht selten im eigenen Berufsleben.

Ich habe eine große Achtung vor den Menschen, die die Klaviatur der Macht beherrschen und spielen können. Vorausgesetzt natürlich, dass sie nicht, wie Frank Underwood, die Gesetze brechen, nicht nur für ihre eigene Karriere arbeiten, sondern auch für eine demokratische politische Einstellung. Und die gibt es. Gerade hier im Niendorfer Umfeld kenne ich eine Reihe von Politikerinnen und Politikern, die ehrlich für ihre Überzeugungen einstehen und denen ich vertraue.

Trotzdem ist mir dieser ganze Bereich unheimlich. Ich sympathisiere eher mit dem Neuen Testament. Dort steht nicht die Stärke im Mittelpunkt, sondern der gute Umgang miteinander. Jesus meint: „Wer unter euch herrschen will, sei aller Diener.“ Und Petrus setzt noch einen drauf: Wer in der Gemeinde Leitungsaufgaben übernehmen will, soll auch persönlich absolut integer sein. Er soll seine Aufgabe freiwillig übernehmen und von Herzen tun – nicht um daran zu verdienen, und auch nicht, um vor anderen gut dazustehen. Vorbild soll er sein. Und Petrus steht damit in der Tradition des Paulus, der von Führungspersönlichkeiten nicht nur Gastfreundlichkeit einforderte, sondern auch Besonnenheit, Gerechtigkeit und Selbstbeherrschung, Treue gegenüber der Ehefrau und gehorsame Kinder.

Nun, die Anforderungen mögen sich geändert haben. Aber bis heute erwartet man von uns Pastorinnen und Pastoren, dass wir eine Art Vorbildfunktion ausfüllen. Wir sollten nett sein, sozusagen von Berufs wegen. Lieber gutmütig als hartherzig. Lieber persönlich als distanziert. Lieber verbindlich als entscheidungsfreudig.

Ja, auch Geistliche können gute Leitungspersonen sein. Doch unsere Kernkompetenz liegt wohl eher im zwischenmenschlichen Bereich als darin, einen großen Betrieb zu leiten.

Damals, zur Zeit des Petrus, sah die Kirche allerdings auch noch anders aus. Es gab weder Bauausschuss noch Personalführung. Zur Gemeinde gehörten vielleicht 30, wenn’s hoch kam 100 Personen. Da kannte jede jeden. Und es war nicht einfach, im römischen Reich christlich zu leben. Weil die Christen nicht am Kaiserkult mitmachten, wurde ihre Loyalität infrage gestellt. Sie wurden kritisch beäugt und später auch mal mehr, mal weniger verfolgt und ausgegrenzt. Da brauchte es schon gute Gründe, zur Gemeinde zu gehören.

Und diese Gründe gab es. In der Gemeinde galten die Freien genauso viel wie die Sklaven, die Frauen wie die Männer. Die etwas hatten halfen denen, die nichts hatten. Es herrschte ein freier Geist. Auch die Lehre war noch nicht so festgelegt. Christinnen und Christen fühlten, wie Gott unmittelbar zu ihnen sprach und hatten gleichzeitig die Hoffnung, dass die Wiederkehr Jesu unmittelbar bevorstand. Es muss unter den ersten Christen eine große Aufbruchsstimmung geherrscht haben.

Aber es ging gleichzeitig auch einiges durcheinander. Wo keine Regeln gelten, setzt sich schnell der Stärkere durch. Deshalb war Petrus bemüht, die Gemeinde zu sortieren: Ihr Jüngeren, sagt er, ordnet euch den Älteren unter. Und ihr Älteren, handelt besonnen und beherrscht und habt immer das Wohl des Ganzen im Auge. Und seht zu, dass ihr glaubwürdig bleibt bis in euer Privatleben hinein.

Andererseits sollte der Geist Gottes nicht durch Regeln erdrückt werden. Und deshalb mahnt er seine Ältesten: Macht das alles freiwillig und mit Hingabe, mit Leidenschaft und Begeisterung. Seid mit eurem ganzen Herzen dabei.

Und er erinnert sie damit an ihre eigenen Erfahrungen. Irgendwann sind sie ja einmal selbst zur Gemeinde gekommen. Irgendetwas hat sie angesprochen, angetriggert. War es die Botschaft Jesu, der von Gott sprach wie von einem guten Hirten? War es die Gemeinschaft in der Gemeinde, das gute Miteinander, die Freiheit von den hierarchischen gesellschaftlichen Strukturen? Wir wissen es nicht, und wir werden es niemals herausbekommen.

Was wir aber wissen können, ist: Was hat uns einmal hierher in diese Gemeinde gebracht? Und warum sind wir immer noch da? Wir brauchen die Erfahrungen immer wieder, in denen wir merken: Es lohnt sich, Christin zu sein oder Christ. Es lohnt sich, in der Gemeinde zu sein. Gestern war wieder eine solche Situation.

Wir trafen uns mit dem KGR von morgens 9 bis nachmittags um fast 5 und berieten, was unsere Aufgabe für den Stadtteil in den kommenden Jahren für uns sein könnte. Wir diskutierten und hatten viele Ideen. Und am Schluss meinten die Moderatoren: Was uns am meisten beeindruckt hat, war, wie Sie miteinander umgingen. Offen und lebendig und anerkennend.

So macht Gemeinde Spaß. Und ein solches Engagement sehen wir ja auch an anderen Ecken unserer Gemeinde. Wer bei uns in die Kitas kommt oder bei einem Seniorennachmittag mitmacht, die Begegnungsstätte besucht oder die Exerzitien im Alltag – überall treffen wir auf Menschen, die mit dem Herzen dabei sind.

Zugegeben, auch Niendorf ist keineswegs perfekt. Es ist schon nicht einfach, eine solch große Gemeinde gut zu leiten; und die Aufgaben, die damit verbunden sind, kosten sehr viel Zeit und Kraft. Und es ist durchaus möglich, dass das Feuer, das wir einmal gespürt haben, kleiner wird oder sogar ganz verlischt. Viele verlassen dann die Gemeinde.

Besser wäre allerdings, dass wir uns dann, am besten mit anderen, auf die Suche nach etwas Neuem machen. Etwas, das unsere Begeisterung wieder anfachen kann. Manchmal wird einem das Neue einfach vor die Füße gelegt – wie damals, als die Flüchtlinge kamen. Manchmal muss man sich das Neue hart erarbeiten, und manchmal auch gegen diejenigen, die in der Gemeinde schon lange dabei sind. Nicht nur in der Kirche haben es neue Ideen schwer. Und wir sollten uns auch nicht entmutigen lassen, wenn wir mal scheitern. Wir können eigentlich nur herausfinden, ob etwas erfolgreich sein wird, wenn wir es machen.

Am Ende, so Petrus, steht ein großes Versprechen: „Wenn dann der oberste Hirte erscheint, werdet ihr den unvergänglichen Siegeskranz empfangen, der in der Herrlichkeit besteht.“ Ok, das sind Bilder, die uns nicht mehr ganz so geläufig sind. Der Siegeskranz ist im Sport so etwas wie die Goldmedaille gewesen. Die Christinnen und Christen lebten damals in der Erwartung, dass Jesus bald, vielleicht noch zu ihren Lebzeiten, wiederkommt, und dass sie dann mit der Herrlichkeit belohnt werden würden.

Wir wissen heute: Das mit der Wiederkunft Christi zieht sich. Und die Erwartung ist in den letzten 2000 Jahren etwas verblasst. Aber ich glaube, dass wir auch nicht bis zum Ende unseres Lebens oder gar bis zum Ende aller Zeiten warten müssen. Wenn ich etwas mit dem Herzen mache, dann erlebe ich etwas, das die Psychologen heute Flow nennen, einen Glückszustand, in dem ich ganz in meiner Arbeit aufgehen kann. Dann schmecke ich durchaus jetzt schon etwas von der Herrlichkeit Gottes. Und egal, ob das schon das Ergebnis oder erst der Vorgeschmack auf das ist, was noch kommen soll, eines kann ich dann sagen: Es lohnt sich, in jedem Fall.

Amen.

Charisma und Gnadengaben

Eine Predigt zum ökumenischen Open-Air-Gottesdienst Pfingstmontag 16. Mai 2016, gemeinsam gehalten mit Pastor Eberhard Müller (Freie evangelische Gemeinde am Bondenwald)
Text: 1. Kor. 12, 4-11

20140609_114126.jpgDie Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen.
Erik Thiesen (ET): Liebe Gemeinde, Willy Brandt hatte es.
Eberhard Müller (EM): Mahatma Gandhi mit Sicherheit.
ET: Anuthida hat es auch.
EM: Wer ist Anuthida?
ET: Anuthida machte mal bei „Germanys next Topmodel“ mit. Der Juror Thomas Hayo hatte es über sie gesagt.
EM: Ach so. Ja, und Hitler hatte es auch, leider.
ET: Dafür auch Jesus. Unbedingt.
EM: Und jetzt werden Sie sich fragen, was Brandt und Gandhi, Anuthida, Hitler und Jesus gemeinsam hatten?
ET: Sie hatten Charisma. Weiterlesen