* Ich und Du

Endlich habe ich es geschafft, „Ich und Du“ von Martin Buber durchzulesen. Es war nicht einfach, denn manchmal waren mir seine Gedanken fremd. Wo ich ihn aber verstanden habe, hat er mich fasziniert.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/81/Martin_Buber_portrait.jpg/762px-Martin_Buber_portrait.jpgUnd so fängt sein Buch an: „Die Welt des Menschen ist zwiefältig nach seiner zwiefältigen Haltung. Die Haltung des Menschen ist zwiefältig nach der Zwiefalt der Grundworte, die er sprechen kann. Die Grundworte sind nicht Einzelworte, sondern Wortpaare. Das eine Grundwort ist das Wortpaar Ich-Du. Das andere Grundwort ist das Wortpaar Ich-Es; wobei, ohne Änderung des Grundwortes, für Es auch eins der Worte Er und Sie eintreten kann. Somit ist auch das Ich des Menschen zwiefältig. Denn das Ich des Grundworts Ich-Du ist ein andres als das des Grundworts Ich-Es.“ (Ich und Du, S. 9) So geht es weiter, 160 Seiten lang. Weiterlesen

Lichtblick der Woche

Das letzte Wort über diese Welt
haben nicht Menschen oder Mächte.
Gott wird es sprechen.
Darauf können wir vertrauen.
Diese Hoffnung ist Motor und Impuls,
mit dem langen Atem der Zuversicht
an der Arbeit zu bleiben.

Mit diesem Wort von Peter Hahne haben uns Horst und Margitta B. viel Mut zugesprochen.

Hiob. Ein Mailwechsel

auch 6. Teil der Reihe über die Exerzitien. Bingen, 21. Juli 2016
Die vorherigen Beiträge sind unter dem Thema „Exerzitien“ versammelt.

Das Buch Hiob ist eines der tiefsten, interessantesten und vielschichtigsten Bücher im Alten Testament – kein Wunder, ist es doch selbst aus vielen Schichten entstanden. Es setzt sich mit der alten und immer wieder aktuellen Frage auseinander, warum guten Menschen Böses widerfährt.

Es beginnt mit einem seltsamen „Prolog im Himmel“. Weiterlesen

* Der unberechenbare Gott

Es ist wahr, mit Gott habe ich so meine Schwierigkeiten. Ja, er hat mir schon viel Gutes geschenkt. Das übersehe ich keineswegs. Aber es war auch viel Mist dabei. Ich finde ihn einfach zu unberechenbar.

Denn das Schlimme an meiner Situation ist nicht, dass ich wieder ins Krankenhaus muss. Die Schmerzen und die Schwäche sind eklig, aber sie sind auszuhalten. Das Schlimme ist die Ungewissheit: Wird es gut ausgehen? Anders gefragt: Werde ich leben? Weiterlesen