Gästebuch

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Ich würde mich sehr freuen, eure Meinungen zu meinem Blog zu erfahren. Ihr könnt hier auch gerne Tipps, Verbesserungsvorschläge und Hinweise, aber auch Fragen und eventuell auch positives Feedback hinterlassen.

7 Gedanken zu “Gästebuch

  1. Britta Hemshorn de Sánchez schreibt:

    Lieber Erik, ich bin eine Kollegin von Ute. Ich habe mich gerade auch mit Hineni und Leonard Cohen beschäftigt. Deinen Text finde ich sehr tief. Danke! Zum Weiterdenken, Weiterhören, Weiterlesen und Weitersehen hier einige Tipps:

    Ein Rabbi über Leonard Cohen http://cohencentric.com/2016/11/20/video-rabbi-sacks-leonard-cohens-want-darker-parsha-vayera/

    zu Leonard Cohens Vermächtnis http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/26828
    über die Bedeutung von hineni http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/11360
    Über den Roman „Hier bin ich“ von Foer http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/26980

    Zur Frage wir und die Anderen ist die Theologin Manuela Kalsky sehr anrgend:

    Auf der Suche nach einem neuen „Wir“ [PDF] Manuela Kalsky
    http://www.jungekirche.de/2014/0114/2014_1%2032ff.pdf

    Seminar für Frauen zum Thema mit Kalsky „Das neue Wir“ http://www.frauenwerk.nordkirche.de/index.php?sp=de&id=frauenseminare&aid=1366

    So viel für heute. Ich denke an Euch! Britta

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    • gebrocheneslicht schreibt:

      Liebe Britta Hemshorn, vielen Dank für die vielen Anregungen. Auf einige war ich auch schon gestoßen. Neu und besonders interessant war für mich Rabbi Sacks, der die jüdischen Traditionen in Cohens Songs noch einmal besser lesen kann. Eine sehr schöne Schabbat-Ansprache. Und zum Schluss für mich und meine Situation – und auch wie ich Cohen verstehe – eine Spur optimistischer als ich den Song höre.
      Und auf die Niederländer mit dem Projekt W!R bin ich ein wenig neidisch. Sie haben sich an das Motto gehalten: „Nicht schnacken, machen.“ Und das seit 8 Jahren. Toll.

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      • Britta Hemshorn de Sánchez schreibt:

        Lieber Erik,
        Krankenhäuser haben immer etwas Entfremdendes für mich. Da kann der Gottesname Ha-Maqom hilfreich sein. Als das Volk Israel seinen Orte der Gottesbegegnung verloren hatte, weil es nach Babylon deportiert wurde, entdeckte es den Ha-Maqom, den Raum-Gott, der da ist im Anrufen. Durch das Anrufen entseht ein Beziehungsraum. Der kann auch im Krankenhaus entstehen, beim Warten auf Untersuchungen und Ergebnisse. Ein Raum, der nicht von der Sterilität, dem Unpersönlichen, dem Bedrohlichen eingenommen werden kann. Ein Raum, in dem die Intimität gewahrt bleibt, indem sie mit Gott geteilt wird. Es ist das Pendant zu Hineni (da ruft Gott den Menschen), hier ruft der Mensch Gott. Ich wünsche Dir den Segen Ha-Mqoms!
        Gute Nacht Britta

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  2. Tanja Borkowski schreibt:

    Hallo lieber Pastor Thiesen,
    ich mache schon seit 13 Jahren Herzmeditation. Das ist das Beste, was mir im Leben begegnet ist. In der Kirche hat mir oft der direkte Draht zu Gott gefehlt. Den ich aber durchaus immer schon gefühlt hatte. Unser fühlendes Herz ist der Schlüssel zur göttlichen Quelle und somit auch der direkte Draht.
    Guck doch mal unter: http://www.herz-meditation-hamburg.de
    Ich wünsche Ihnen ganz viel göttliche Liebe und Licht und baldige Genesung !
    Ich denke schon die ganze Zeit daran, es kostenlos auch in der Kirche am Markt anzubieten. Melden Sie sich jederzeit, wenn Sie das mal ausprobieren wollen.
    Herzlichst und mit Liebe und Licht, Ihre Tanja Borkowski

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  3. Britta Hemshorn de Sánchez schreibt:

    Lieber Erik,
    heute ist ein besonderer Tag! Das möchte ich singen: „Ich liebe das Leben und das Leben liebt mich!“ Wunder entdecken und dankbar sein!
    Psalm 34 fragt: „Wer sind die Menschen, die Lust am Leben haben, die die Tage lieben, um Gutes zu sehen?“
    Seit einigen Monaten meditiere ich morgens und abends ein indianisches Gebet, das sich auch um diese Frage dreht.
    Es heißt „Alte Krähe“.
    Als der Morgen kam, sagte mir eine alte Krähe
    Wie man ein gutes Leben führen könnte, wie die Natur es sie gelehrt.
    Freue Dich. Halte die Augen offen.
    Entzünde das Feuer, sei Freund mit ihm
    Flüstere von der Schönheit um Dich
    Oben – unten – sei überall zu Haus
    Sieh Dich weiter um, beim zweiten Mal langsamer
    Und jedes Mal singe dabei und Dir werden Flügel wachsen

    Also die Augen offen halten, für das, was Freude macht, für das, was das Leben schön macht. Mich umschauen nach diesen Dingen, langsam, mir Zeit dafür nehmen und dabei singen! Musik hilft, die Dinge in meinem Kopf und in meinem Herzen zu verankern.
    Langsamkeit gibt mir die Möglichkeit, aufmerksam zu werden auf die Schönheit inmitten von vielen Dingen, die das Leben beschweren – mein eigenes und das Leben vieler Menschen auf dieser Welt.
    Die Nachrichten versorgen uns fast ausschließlich mit Worten und Bildern, die negative Entwicklungen zeigen: Gesprächsunfähigkeit, eskalierende Gewalt, Hunger, Korruption, Flucht und Elend.
    Wie wäre unser Bild von der Welt, wenn die Hälfte der Zeit in allen Nachrichtensendungen und Zeitungsartikel dafür genutzt werden würde, positive Entwicklungen und Erfolge von sozialem, ökologischem oder wirtschaftlichem Engagement zu melden? Würde uns das mehr motivieren? Würde uns das, das Gefühl geben: Engagement lohnt sich? Würden wir das Leben leichter lieben können?

    Lieber Erik, Dein Blog ist eine dieser schönen Möglichkeiten! Danke! Britta

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    • gebrocheneslicht schreibt:

      Man hat es ja auch schon versucht, bei heute und Tagesschau: Als letzte Meldung eine positive. Aber sie klang dann immer allzu sehr nach Kitsch. Ich glaube, das ist die Aufgabe der Nachrichten: Uns vor Augen zu halten, dass die Welt große Probleme bereit hält. Aber auch Politiker/innen, die sich darum kümmern. Mal in unserem Sinn, mal nicht. Um uns zu erinnern, dass wir die Möglichkeit haben, diese Politik mitzubestimmen: Im Großen durch die Wahl, im Kleinen in dem Verantwortungsbereich, den wir haben. Für mich heißt das Niendorf. Aber ich kenne ja auch Menschen hier oder könnte sie kennen, deren Arme in den Bundestag reichen.

      Und dann: Hier Mut zu machen, „beten und tun des Gerechten“ (Bonhoeffer). Zum Klagen – oder besser: zum Jammern ist das Leben zu schade.

      Übrigens: Hannes Schrader hat in der ZEIT einen schönen Artikel darüber geschrieben.

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  4. Maren Kolmeder schreibt:

    Lieber Herr Thiesen, nach unserem Gespräch im Beratungsraum „schnupper“ ich nun in ihrem Blog. Der Umgang mit der Erkrankung hat viele Phasen. Ich habe Sie im Laufe der Zeit „wachsen“ sehen und bin berührt davon ,dass Sie mir bzw dem Team mitterweile mit viel Vertrauen begegnen. Das tut auch uns Helfenden und Begleitenden gut. Danke!
    Herzliche Grüße
    „Ihre Onkoschwester“ Maren Kolmeder

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