Lichtblick der Woche

Gott spricht: Ich will mit dir sein.
2. Mose 3,12

Während der Auseinandersetzungen mit dem Glauben im Studium fiel mir mein Konfirmationsspruch in die Hände. Er wurde zu meiner persönlichen Grundlage: Wenn Gott ist, ist er mit mir.
Jahrelang hing die Urkunde in meinem Dienstzimmer. Jetzt packte ich sie wieder aus.

Lichtblick der Woche

Hoffnung ist die Fähigkeit,
die Musik der Zukunft zu hören.

Glaube ist der Mut,
in der Gegenwart danach zu tanzen.

Peter Kuzmic

Diesen schönen Lichtblick bekamen wir von Britta.

Bild: Wandmalerei aus einem Grab in Theben, um 1400 v.Chr. Quelle: The Yorck Project (aus: Wikipedia)

Lichtblick der Woche

Wir ziehen in dieser Woche um. Diesen oder jene fragten wir vorsichtig, ob sie mal helfen könnten. Lichtblicke waren:

„Morgen früh um 09.00h steh ich vor der Tür.“ (Heinz)
„Großartig, endlich kann ich mein Ikeadiplom erweitern :-)).“ (Sabine)
„Ich fahre sowieso zu IKEA. Kann ich was mitbringen?“ (IM)
„Genau das mache ich immer gerne.“ (Sönke)
„Wenn außer uns keiner kommt, nehmen wir noch unseren Sohn mit.“ (Maren)
„Können wir noch helfen?“ (gefühlt hundert andere Bekannte, Freundinnen und Freunde)

Beitragsbild: (c) Erik Thiesen

 

Lichtblick der Woche

Sehnsucht

Aus den Anleitungen zu den Großen Exerzitien von Pfr. Mückstein:
„Der heilige Augustinus schreibt in seinen Bekenntnissen: ‚Willst du dein Beten nicht unterbrechen, dann unterbrich deine Sehnsucht nicht. Denn deine Sehnsucht ist ununterbrochenes Gebet.‘ … Vielleicht aber können Sie eine solche Sehnsucht auch gar nicht so klar in sich spüren. Dann ist es vielleicht dran, um die Sehnsucht zu bitten; Sehnsucht nach der Sehnsucht zu haben; oder Sehnsucht nach der Sehnsucht nach der Sehnsucht…“

Und Friedrich Nietzsche schreibt:
„Es ist an der Zeit, dass der Mensch sich sein Ziel stecke. Es ist an der Zeit, dass der Mensch den Keim seiner höchsten Hoffnung pflanze. Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch nicht mehr den Pfeil seiner Sehnsucht über den Menschen hinaus wirft, und die Sehne seines Bogens verlernt hat, zu schwirren! Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Ich sage euch: ihr habt noch Chaos in euch.“ (Also sprach Zarathustra)

Lichtblick der Woche

Eine gute Geschichte

Wir haben Verwandte in der Nähe von Chemnitz. Und obwohl sie selbst seit vielen Jahren mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben, waren sie für uns ein Lichtblick in der vergangenen Woche. M. erzählte am Telefon: „Meine Mutter hatte auch Krebs. Sie musste sich vielen Therapien unterziehen. Und die waren hart, damals in den Fünfziger- und Sechzigerjahren. Aber sie verlor nie den Mut. Nie. Und sie lebte noch 42 Jahre.“

Das tat gut. Genau wie das kurze Gespräch gestern in der onkologischen Praxis: „Wissen Sie“, sagte eine Frau, „vor fünf Jahren bekam mein Mann Krebs. Die Ärzte gaben ihm noch drei Jahre. Er lebt immer noch. Und wir nehmen jeden Tag, wie er ist.“

Solche Geschichten erzählen vom Leben. Sie machen uns Mut. Danke, für jede gute Geschichte, die ihr uns erzählt.

Das Beitragsbild ist ein Ankh-Kreuz und ist in der ägyptischen Mythologie wie in der koptischen Kirche ein Symbol für das (ewige) Leben.