Weltfrieden

Auf der Suche nach entspannender Unterhaltung landeten wir eines Abends beim Netflix-Film „Miss Undercover“. Der Streifen ist nicht weiter erwähnenswert. Es geht um eine harte, ziemlich schlampige FBI-Agentin (Sandra Bullock), die undercover bei einem Schönheitswettbewerb eingeschleust wird, um einen Terroranschlag zu verhindern. Dazu wird sie von einem Styling-Berater (Michael Caine) innerhalb von drei Tagen soweit fit gemacht, dass sie bei der Miss-Wahl den 3. Platz erreicht. So weit, so unglaubwürdig.

Und doch gibt es einige nette Szenen, besonders wenn die Wahl selbst auf die Schippe genommen wird. So sollen die Kandidatinnen sagen, was ihnen das Wichtigste für unsere Gesellschaft ist. Die Antwort ist praktisch vorgegeben.

Weltfrieden also. So erwartbar wie belanglos.

Eine ähnliche Veranstaltung wie eine solche Miss-Wahl gibt es auch im kirchlichen Bereich. Ihr Titel: Weihnachtsgottesdienste. Darsteller: Die leitenden Bischöfe der evangelischen und katholischen Kirche. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und formuliere jetzt schon den Text für die Tagesschau am 24. Dezember 2018:

„Die Kirchen thematisieren in ihren Weihnachtsansprachen besonders die Flüchtlingsfrage und die Missbrauchsfälle in ihren Reihen. Der leitende Bischof der Evangelischen Kirche in Deutschland zeigte sich besorgt über den schwindenden Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Es brauche mehr ziviles Engagement, so der Bischof, damit den demokratiefeindlichen Tendenzen begegnet werden könne. In diesem Zusammenhang dankte er ausdrücklich den Ehrenamtlichen, die sich gerade auch im Bereich der Kirche für die Geflüchteten einsetzen. Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz verurteilte noch einmal die Missbrauchsfälle und versicherte, dass die Kirche alles dafür tun würde, für die Opfer einzutreten…“

Ich bin gespannt, ob sich die Bischöfe an mein Drehbuch halten werden. Da ich aber von ihnen zu solchen Gelegenheiten noch nie etwas Überraschendes gehört habe, wird dieses Szenario nicht weit von der Wirklichkeit entfernt sein. Es sollte mich freuen, wenn es anders wird.

Ausgelöst wurden meine Befürchtungen übrigens von einem Artikel, den Bischof Bedford-Strohm in der kirchlichen Zeitschrift „Zeitzeichen“ zum Thema „Musik“ veröffentlichte. Dort tauchten dann Sätze auf wie: „Singen tut der Seele gut … Als Bischof darf ich bei vielen Festveranstaltungen dabei sein … Die Männerstimmen des Männergesangvereins … Das Weihnachtsoratorium … Der Landfrauenchor, der Lieder aus der Heimat singt … Die Kindergartenkinder … der Gospelchor, der eine Begeisterung ausstrahlt … Das Luther-Oratorium … Großer Gott, wir loben dich … Kirchentag … Viele Menschen gewinnen im Singen neue Kraft für den Alltag…“ Der Bischof findet alles super.

Das ist alles nicht falsch, und doch nehme ich es ihm nicht ab. Entweder hat er einen unendlich weiten oder überhaupt keinen Geschmack. Ich persönlich habe schon unsägliche Posaunenchöre und langweilige Festgottesdienste erlebt. Für mich liegen Welten zwischen Fritz Baltruweit und Detlev Jöcker. Mir liegt der Blues näher als die Klassik. Und Kinderchöre gewinnen sehr, wenn mein eigener Sprössling mitmacht.

Natürlich erkenne ich ehrenamtliches Engagement an. Ich habe fantastische Kinderchöre gehört, und das Weihnachtsoratorium hat mich schon zu Tränen gerührt. Aber ich finde bei weitem nicht alles toll, nur weil es von der Kirche kommt.

Wenn alles gleich gültig ist, wird es gleichgültig. Wenn ich nur das Erwartete und Erwartbare sage, werde ich banal und egal.

Denn für den Weltfrieden sind wir doch irgendwie alle.

 

32 Gedanken zu “Weltfrieden

  1. Christina schreibt:

    Ich bin gespannt, ob sich die Bischöfe an mein Drehbuch halten werden.

    Mit Sicherheit. 🙂 Was anderes haben sie der Welt ja auch nicht mitzuteilen.

    Das ist alles nicht falsch, und doch nehme ich es ihm nicht ab.

    Och… ich nehme Herrn Bedford Strohm noch vieles andere nicht ab.

    „Stricke Trennung von Staat und Kirche ist der Weg die Kirche auf ihre tatsächliche Größe zu bringen.“ Dazu kann ich nur AMEN sagen!

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    • gebrocheneslicht schreibt:

      Super, endlich einmal an einem Punkt einer Meinung, liebe Christina – im Kirchenbashing vereint 😉
      Obwohl – das mit der Trennung von Kirche und Staat müssten wir dann doch noch einmal genauer anschauen. Welches Modell schwebt Dir denn vor? Den laizistischen Staat wie in Frankreich? Das amerikanische Modell? Das italienische? Da gibt es ja noch Möglichkeiten. Ich selber bin ja grundsätzlich eher für das deutsche.

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  2. Daniel Birkner schreibt:

    Haha! Jaa, ich bin auch für Weltfrieden!!! Gut getroffen, Erik. Du könntest also auch Redenschreiber werden innerhalb unserer Kirche. Du könntest es dir dann leicht machen und die Reden schreiben, die man so erwartet, und viele wären dankbar und froh. Nur du nicht so. Also würdest du jedesmal eine zweite Rede schreiben und dann müsste der Redner wählen: Das, was wir so erwarten, oder doch das Überraschende. Obwohl wir ja neulich schon darüber sprachen: auch das Selbstverständliche muss immer wieder gesagt werden. Nur so setzt es sich durch oder gerät nicht in Vergessenheit, bleibt am Leben, bekommt immer wieder eine Stimme. Stell dir nur vor, was für eine Welt es wäre, wenn du z.B. zu Weihnachten Nächstenliebe predigen würdest und alle 450 Besucherinnen und Besucher hätten es sofort verinnerlicht und würden das umsetzen…. . Ach, andererseits würden solche Mechanismen dann wohl auch bei Hasspredigen womöglich funktionieren, denn auch wenn Menschen Hass predigen, tun sie das aus einer (m.E. falsch verstandenen) Liebe heraus. Die Welt ist doch kompliziert, gerade da, wo es um Beziehungen des Menschen zum Menschen geht. Aber ich bleibe dabei: ich bin für Weltfrieden und hoffe doch immer wieder auch überrascht zu werden.

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    • gebrocheneslicht schreibt:

      Nun, lieber Daniel, wenn das Selbstverständliche so selbstverständlich wäre, müsste es nicht immer wieder neu gesagt werden. Und ich würde auch dass Selbstverständliche noch einmal vom Banalen unterscheiden.

      Ich finde es auch gut, dass Bedford-Strohm u.a. sich aktiv z.B. für Flüchtlinge einsetzen. Damit traut Kirche sich etwas. Wenn das dann aber wieder im Gewand christlicher Selbstgerechtigkeit daherkommt und so tut, als ob es die höhere Weisheit wäre („steht so schon in der Bibel“), dann kribbelt es wieder unter meiner Kopfdecke.

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      • Christina schreibt:

        Die Kirche verdient doch einen Haufen Geld mit der Flüchtlingsindustrie…. also ein gutes Geschäft. Was hat das mit „sich trauen“ zu tun? 😉

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      • gebrocheneslicht schreibt:

        Da weißt du offenbar mehr als ich. Also raus mit den Fakten – wer zahlt wieviel? An wen? Wann? Aus welchem Topf? Und aus welchem Grund?
        Und was macht daraus dann eine „Industrie“? „Die Industrie befasst sich als Teil der Wirtschaft mit der gewerblichen Gewinnung, Bearbeitung und Weiterverarbeitung von Rohstoffen oder Zwischenprodukten zu Sachgütern.“ (Wikipedia) Welche Rohstoffe werden hier gewonnen, bearbeitet oder weiterverarbeitet? Die Flüchtlinge kannst du ja nicht meinen. Oder doch? Aber das sind doch Menschen. Oder nicht?

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      • gebrocheneslicht schreibt:

        Jetzt wird es interessant.

        Zunächst einmal: Worte, die Menschen ihre Würde nehmen, gehen gar nicht. Das gilt für die „Flüchtlingsindustrie“, die Menschen zur Ware macht, ebenso wie die „Ratten und Schmeißfliegen“ (F.J. Strauß), „Pack“ (Sigmar Gabriel) oder „Asyltourismus“ (Söder, Dobrindt u.a.). So etwas wird „politisches Framing“ genannt und sollte mit aller Vorsicht benutzt werden. Ja, das gibt es auch auf der anderen Seite des politischen Spektrums. Aber sagt es nicht auch etwas über das Menschenbild aus, wenn jemand einen Migranten „Asyltourist“ oder „Schutzsuchender“ nennt?

        Dann Vera Lengsfeld. Sie stammt ja aus der Bürgerrechtsbewegung der DDR, hat längere Zeit bei den Mainstreammedien publiziert (Spiegel, Zeit…) und ist jetzt vor allem bei epochtimes, der Preußischen Allgemeinen oder der „Achse des Guten“ unterwegs – mithin Organen, die eher rechts oder noch weiter rechts stehen. Ich habe mir ihren Artikel trotzdem genau durchgelesen.
        Was ich gelesen habe:
        1. Caritas und Diakonie setzen einen Haufen Geld um, und mit den Flüchtlingen ist ihr Geschäftsfeld noch einmal gewachsen.
        2. F.W. Graf würde sich wünschen, dass die Verbände abspecken.
        3. Fehlverhalten gab es in einem Unterverband des DW. Es ging offensichtlich um eine Summe im vierstelligen Bereich – wenn man davon absieht, dass die Diakonie ein großes Verwaltungsgebäude gebaut hat.
        4. Landesbischof Meister hat zwei Zimmer seiner Wohnung abgetreten und bezahlt keine Miete für sie. Hat er übrigens auch nie behauptet. So heißt es in der Hann. Allg.: „Hannovers evangelischer Landesbischof Ralf Meister hat von seiner Amtswohnung eine Zwei-Zimmer-Unterkunft für die Aufnahme von Flüchtlingen abtrennen lassen … Die nun abgetrennte Wohnung vermietet die Kirche an die Stadt, die für die Belegung zuständig ist.“
        5. Carsten Frerk findet den kirchlichen „Zungenschlag“ unsympathisch. Kein Wunder. Man braucht nur mal auf seine Seite zu gehen, um seine Meinung kennenzulernen.
        6. Wie Peter Hahne politisch und kirchenpolitisch denkt, hat er in seinen jüngsten Veröffentlichungen deutlich gemacht. Das Ablegen des Kreuzes auf dem Jerusalemer Tempelberg mag man falsch finden. Das aber als Einknicken gegenüber dem Islam zu deuten, ja, daraus geradezu eine Gegnerschaft der Lutheraner wie der Katholiken gegen das Christentum und eine Parteinahme für den Islam zu machen, ist doch gelinde gesagt weit hergeholt.
        Leider konnte ich die Wirtschaftswoche und die Bildzeitung nicht lesen. Mein Adblocker weigert sich, sich abzuschalten. Und idea lässt mich erst gar nicht rein.

        War da sonst noch was?

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      • Christina schreibt:

        Noch ein Beispiel, weil es so schön ist:

        „Kirchenkritiker Frerk stört sich an etwas anderem – an „diesem Zungenschlag, jegliches Engagement der Kirchen in der Flüchtlingskrise sei nur Ausdruck christlicher Nächstenliebe“. Ein Beispiel: Der evangelische Landesbischof von Hannover, von dem es heißt, er habe einen Teil seiner Dienstwohnung an Flüchtlinge abgetreten. Eine schöne Geschichte. „Aber was nicht publik wurde: Der Bischof verlangt dafür Miete“, berichtet Frerk.

        Die Kirche verlangt ortsübliche Mieten. (und wer bezahlt die wohl?)Und damit steht der Bischof nicht allein da: Recherchen des Münchner „Merkur“ ergaben, dass Landeskirchen in Bayern für die Unterbringung von Flüchtlingen Miete verlangen – und zwar in der Regel die „ortsübliche“.

        Für viele klingt das nicht nach Barmherzigkeit, sondern nach ganz irdischen Geschäften. Der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) appelliert deswegen jetzt an die Landeskirchen, für die Flüchtlingsunterbringung „keine oder eine geringere Miete“ zu nehmen.

        Dürfen die Kirchen Geld mit Flüchtlingsunterkünften verdienen?

        So weit würde Kirchenkritiker Frerk nicht gehen: Für ihn ist es „völlig in Ordnung“, dass die Kirchen mit der Vermietung ihrer Immobilien Geld verdienen wollen. „Aber dann müssen sie das auch kommunizieren, und nicht so tun, als geschähe das alles nur aus reiner Selbstlosigkeit.“

        Quelle:
        https://www.focus.de/politik/deutschland/keine-reine-selbstlosigkeit-naechstenliebe-oder-geschaeftssinn-was-tut-die-kirche-fuer-fluechtlinge_id_5083771.html

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      • Christina schreibt:

        Das gilt für die „Flüchtlingsindustrie“, die Menschen zur Ware macht

        Ja, ich finde es auch schlimm, wenn die Kirche Flüchtlinge zur Ware macht.

        Zu allem andern:
        Willst du es nicht verstehen oder kannst du es nicht verstehen?

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      • gebrocheneslicht schreibt:

        Ja, ich finde es auch schlimm, wenn die Kirche Flüchtlinge zur Ware macht.

        War das jetzt ein Witz oder haben wir uns tatsächlich grandios missverstanden? Nur zur Klarstellung: Ich meinte den Begriff Flüchtlingsindustrie, der Menschen zur Ware macht. Ich habe keinesfalls den Eindruck, dass die Kirche dies tut. Ganz im Gegenteil. Die Kirche war in den letzten Jahren – neben Organisationen wie ASB und unzähligen Initiativen Trägerin eines zivilgesellschaftlichen Engagements, das unsere Gesellschaft ganz wesentlich zusammengehalten hat.

        Aber ich vermute mal, dass wir nicht nur theologisch, sondern auch in gesellschaftlichen Fragen in zwei Welten leben. Wobei es mir Deine oberlehrerhafte Art („Willst du es nicht verstehen oder kannst du es nicht verstehen? Ich vermute mal beides.“) außerordentlich schwer macht, Dir weiter geduldig zuzuhören. Differenzieren ist nicht so Dein Ding. Das macht das Denken vielleicht ein wenig einfacher, aber nicht zutreffender.

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      • Christina schreibt:

        War das jetzt ein Witz oder haben wir uns tatsächlich grandios missverstanden? Nur zur Klarstellung: Ich meinte den Begriff Flüchtlingsindustrie, der Menschen zur Ware macht.

        Ich kann dich beruhigen. Ich hatte dich richtig verstanden. 🙂

        Ich wollte mit meiner Antwort ausdrücken, dass nicht das „Wort“ (Flüchtlingsindustrie) Menschen zur Ware macht, so wie du es versuchst hinzustellen. Nein, es sind die Institutionen, die sich mit Flüchtlingen eine goldene Nase verdienen, die sie zu einer Ware machen. Es sind die Institutionen, die durch das Wort „Flüchtlingsindustrie“ an den Pranger gestellt werden, nicht die Flüchtlinge, die ja nichts dafür können. Insofern trifft das Wort Flüchtlingsindustrie genau den Kern der Sache, denn es gibt vielerlei Leute und Institutionen, die daran verdienen, dass so viele Flüchtlinge nach Europa bzw. Deutschland drängen, nicht nur die Schlepper.

        I

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      • Christina schreibt:

        … und so drehen wir uns, mal wieder, im Kreis…

        Na ja, ich denke mal nicht, dass wir uns im Kreise drehen. Wir haben nur eine unterschiedliche Sicht auf das Wort „Flüchtlingsindustrie“. Du hältst es für „menschenverachtend“, weil du es auf die Flüchtlinge beziehst. Ich dagegen halte es in Bezug auf die Institutionen durchaus für zutreffend. Außerdem habe nicht ich diesen Begriff geprägt, aber er ist zutreffend. Etwas, womit man Geld verdient, kann man durchaus auch als „Industrie“ bezeichnen.

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      • Christina schreibt:

        PS: Denke nur mal an Begriffe wie „Tourismusindustrie“, „Musikindustrie“, „Unterhaltungsindustrie“. Sind die für dich auch menschenverachtend? Touristen sind schließlich ebenfalls Menschen und keine „Sachen“. Und darauf bezog sich ja wohl deine Kritik an dem Begriff „Flüchtlingsindustrie“.

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      • gebrocheneslicht schreibt:

        Ich musste ein wenig länger nachdenken, um darauf zu kommen, wo für mich der Haken in Deiner Argumentation liegt. Dabei ist das gar nicht so schwer.
        Du hast Recht, in den Wörtern Tourismus- und Unterhaltungsindustrie geht es auch um Menschen – wie überhaupt in jeder Industrie. Doch das Ziel ist ein anderes. In der Industrie geht es um die Herstellung von Waren und Gütern mit dem Ziel der Profitmaximierung. In der Arbeit mit den Flüchtlingen geht es um Hilfe in Notlagen. Das ist der Unterschied z.B. zwischen einer GmbH und einer gGmbH: Die Gemeinnützigkeit. Darauf gründet sich Ethos und Daseinsberechtigung von Institutionen wie Rotes Kreuz, ASB, Caritas, Diakonie, aber auch ADAC oder eines Tennisvereins.
        Mit dem Begriff „Flüchtlingsindustrie“ wird den Vereinen genau dies abgesprochen, und zwar ohne rechtliche Grundlage. Über Begriffe soll Realität geschaffen werden, womit wir wieder beim „Framing“ wären.
        Was ich inhaltlich davon halte, habe ich schon deutlich gemacht.
        Genau
        Deshalb gibt es auch so viel ehrenamtliches Engagement

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      • Christina schreibt:

        Wenn es alleine um Hilfe in Notlagen gehen würde, dann passt das Bild des Abschöpfens von Staatsgeldern zur Flüchtlingsunterbringung (natürlich immer das Höchstmaß an Miete versteht sich 😉 ) und Betreuung und damit das Profitmachen nicht so ganz in dieses selbstlose Bild, oder? Und ich spreche hier nicht von ehrenamtlichen Helfern (die verdienen damit natürlich nichts), sondern von der Kirche als Institution.

        Wie unterstützt die Kirche eigentlich ihre verfolgten Glaubensgeschwister in islamischen Ländern? Die müßten ihnen doch noch viel näher stehen? Eigentlich, sollte man denken. Aber davon hört man leider nichts. Na ja, vielleicht läßt sich damit ja auch so nebenbei kein Geld verdienen. Und dem Islam steht man sowieso näher als dem eigenen Christentum. Dieser Eindruck verstärkt sich leider (auch durch bestimmte Erlebnisse) bei mir (und nicht nur mir) immer mehr.

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      • gebrocheneslicht schreibt:

        Wir kommen nicht zueinander. Wir werden auch für unsere unterschiedlichen Meinungen jede Menge Gründe finden. Schon nach einer kurzen Recherche fand ich im Netz Hinweise, dass die Bischöfe schon heimlich zum Islam konvertiert sind und gemeinsam mit George Soros daran arbeiten, Deutschland abzuschaffen.

        Wir sollten das Thema beenden.

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      • Christina schreibt:

        Schade. Ich dachte jetzt würdest du mir eine lange Liste präsentieren, was die Kirche allgemein so alles für ihre verfolgten Glaubensgeschwister, vornehmlich in islamischen Ländern tut? Etwa nichts gefunden? Ja, dann nehme ich auch kein einziges Wort von dem, was ich dazu gesagt habe, zurück.

        Dagegen hat die Kirche locker mal 10.000 Euro übrig gehabt als Spende für einen Kronleuchter in einer Moschee hier in Deutschland. Ja, das muss man erstmal verstehen. Wieviel Geld läßt die Kirche eigentlich an Open doors oder andere Organisationen fließen, die sich um die verfolgten Christen in islamischen Ländern und anderswo kümmern?

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      • gebrocheneslicht schreibt:

        Jetzt ist es an mir zu fragen: Willst Du es nicht verstehen oder kannst Du es nicht? Wir haben unterschiedliche Informationen und unterschiedliche Wertesysteme. Ich verstehe Deine Einlassungen, ich kenne sie, und ich weiß, woher sie kommen. Und ich weiß auch: Wir kommen nicht zueinander. Das Einzige, was wir tun können ist: dem jeweils anderen zu erklären, warum wir so denken. Du bist aber nicht in der Lage, meine Gedanken nachzuvollziehen. Das musst Du auch nicht. Es führt aber dazu, dass wir mit unseren Argumenten nicht durchdringen und uns immer wieder im Kreis drehen. Wie lange möchtest Du das noch fortsetzen? Oder soll ich Dir einfach das letzte Wort überlassen und gut ist?

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      • Christina schreibt:

        Schon gut, wir können Schluß machen. Ganz in meinem Sinne. 🙂 Dass wir nicht zueinander kommen ist klar. Ich weiß allerdings nicht mal, wer George Soros ist? Muss ich auch nicht, weil das auch gar nicht meine Informationsquelle ist (falls du das angenommen hast). Dass der Bischof bereits heimlich zum Islam übergetreten ist, halte ich ebenso für Blödsinn, wie du wahrscheinlich.

        Dass mit den Kronleuchtern in der Moschee stimmt jedoch. War jetzt allerdings erstaunt, dass das doch schon so viele Jahre her ist. Habe echt kein Zeitgefühl mehr anscheinend. Mir kam es wie 10 Jahre vor. Wahrscheinlich habe ich auch deshalb den Zeitungsartikel durch googeln jetzt nicht mehr gefunden, aber das hier:

        https://de.wikipedia.org/wiki/Fatih-Moschee_(Pforzheim)

        Cool finde ich allerdings den Namen der Moschee: Fatih-Moschee (übersetzt = Eroberer-Moschee). Na ja, ein Schelm wer Arges dabei denkt. 😀

        Interessant fand ich auch bei meiner Recherche, dass es anscheinend jede Menge Moscheen mit diesem Namen in Deutschland gibt. Scheint sehr beliebt zu sein der Name. Mehr sage ich dazu jetzt mal nicht, sondern denke mir lieber mein Teil.

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  3. Ingelor Schmidt schreibt:

    Du sprichst mir wie so oft aus der Seele (in die Seele auch). Es gibt Worthülsen, wie auch im Politiksprech, die alles glatt polieren und dann kann man sie nicht mehr hören…

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  4. Friedhelm Berg schreibt:

    Gegen Weltfrieden kann sicher keiner was haben. Auch die Welt nicht, kann sich ja nicht dazu äußern, oder hat jemand schon mal die Welt gesehen? Aber Frieden für den einzelnen, Frieden für mich, das wäre doch was und ja, wenn genug Menschen Frieden erfahren und praktizieren, sicher wird sich dann auch äußerlich was ändern.
    Was die Flüchtlinge angeht, da praktizieren wir Fernstenliebe. Was „unsere“ Obdachlosen und alleinerziehenden Mütter angeht – wäre schön, wenn wir da mehr Nächstenliebe hätten. Noch schöner, wenn wir, oder besser ich spreche mal von mir, noch schöner wäre es, wenn ich Liebe zu meinem Selbst – um mit Sokrates zu sprechen – oder um mehr in diesem Rahmen zu bleiben – Liebe zu Gott hätte. Alles andere folgt daraus: Fernstenliebe, Nächstenliebe, Klarheit etc.

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    • gebrocheneslicht schreibt:

      Genau, Fernstenliebe hat sowieso ein Gschmäckle: Klug reden und nichts tun. Ist oft auch sehr selbstgerecht.

      Auf der anderen Seite: Wenn es z.B. darum geht, Flüchtlingen vor Ort zu helfen, wird aus Fernstenliebe plötzlich Nächstenliebe. Manche gehen auch dorthin, wo es Menschen besonders schwer haben. Auch dann werden aus Fernsten Nächste. Und Jesus dreht die Fragestellung im Gleichnis vom Barmherzigen Samariter ja geradezu um. Er fragt nicht: Wer ist mein Nächster? sondern: Wem bin ich Nächster?

      Und Jesus bindet es ja auch zu einem Strauß zusammen: Eigen-, Nächsten- und Gottesliebe. Wir sollten bei dem anfangen, wo es uns am meisten fehlt.

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  5. Jutta Seeland schreibt:

    Haach, herrlich! Gegrinst, gekichert, gelacht beim Lesen Ihres Textes! Ich wünschte mir mehr von solchen ‚Pfaffen‘, die sich zu kritisieren trauen, ohne dabei verächtlich zu werden, die nicht nach dem Munde reden und wenn schon, dann nach dem eigenen.
    Dafür gibt’s einen rein geistigen Knutscher!

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  6. Helge Baumann schreibt:

    Bei der Lektüre dieses Blogs war mir nicht so zum Lachen zumute. Ich denke, es ist zu einfach, nur auf das Erwartbare einzuschlagen, auch wenn es richtig ist. Ich denke, wir müssen gerade in unserer Zeit immer wieder das Richtige sagen, auch wenn es erwartbar ist.
    Und was ist so falsch daran, wenn ein Bischof den Ehrenamtlichen dankt? Ja, ich als Ehrenamtlicher erwarte das und freue ich trotzdem. Werden wir in der Gemeinde demnächst keinen Ehrenamtlichenempfang mehr machen, weil alles so erwartbar ist?

    Wenn alles erwartbar ist, wird es langweilig. Richtig. Wenn alles unerwartbar ist und immer nur das Außergewöhnliche oder Extreme gemacht wird, ergeben sich aber ganz neue Probleme. Das gängige Prinzip der Talkshows besteht doch darin, besonders gegensätzliche Meinungen aufeinanderprallen zu lassen. Das steigert die Quote. Es kommt so aber oft nicht die Meinung der Mehrheit zu Wort sondern Extrempositionen, die sich dadurch plötzlich verbreiten. Es wird bewusst auf Konfrontation statt auf Konsens gesetzt. Und hinterher beklagen wir uns über eine Spaltung der Gesellschaft.

    So ein Bischof hat es auch nicht leicht. Sagt er nichts zu Flüchtlingen, heißt es hinterher, die Kirche hätte keine Meinung zu den aktuellen Problemen der Menschen. Sagt er was, ist es erwartbar. Sagt er was und spricht noch drei andere Themen an, so wird in der Berichterstattung doch nur über Flüchtlinge gesprochen. Also, wie er es macht, es ist verkehrt.

    Für mich liegt der Schlüssel in der inneren Haltung. Bewegt mich ein Thema wirklich, dann kann ich ein erwartbares Thema auch in unerwarteter Form ansprechen. Weil ich dann viele Facetten beleuchten kann. Damit verbinde ich die Hoffnung, dass die Zuhörer mir das Anliegen auch abnehmen. Es mag sein, dass auch dies bei einigen falsch ankommt. Übrigens denke ich, dass es nicht nur für Bischöfe an Weihnachten schwierig ist, sondern für Pastoren überhaupt Jahr ein Jahr aus immer über die selbe Begebenheit zu predigen. Also, alles nicht so einfach.

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    • gebrocheneslicht schreibt:

      Lieber Helge,

      Du hast selbst geschrieben, worauf es mir ankommt: Für mich liegt der Schlüssel in der inneren Haltung. Bewegt mich ein Thema wirklich,… Ich kann mir schlicht nicht vorstellen, dass den Bischof alles bewegt: Gospel und Landfrauenchöre, WO und Posaunen. Mal abgesehen davon, dass zwischen gut und gut gemeint oft Welten liegen.

      Natürlich kann er das rührende Engagement eines qualitativ umstrittenen Dorfkirchenchors loben, muss es vielleicht sogar. Aber muss er es gleich toll finden? Wo ist er persönlich, mit seinem Herzen dabei? Und wenn er wirklich jegliche kirchliche Musik mit seinem Rasenmäherlob bedenkt, dann kommt der Einzelne nicht mehr vor. Denn er meint nicht mehr den Menschen, sondern „die Musik“. Ich würde mich als Person nicht mehr gemeint fühlen.

      Ähnlich ist es mit dem Weihnachtsgottesdienst: Der Appell an die Nächstenliebe bekommt etwas gebetsmühlenartiges. Wo ist das Überraschende, das Persönliche? Und dabei meine ich nicht, dass er mal ein konkretes Beispiel bringen soll à la „Neulich sprach ich mit Frau Meier.“ Sondern etwas, wo rüberkommt: Das bewegt ihn wirklich. Da schlägt sein Herz. Von Sachsens Bischof Rensing mit seiner Homosexuellenaversion weiß ich wenigstens, wo er steht. Aber Bedford-Strohm flutscht mir ständig zwischen den Fingern weg. Er versucht so sehr Kirche zu sein, dass ich seine Person nicht mehr sehe.

      Wir hatten vor vielen Jahren mal einen außerordentlich frommen Pastor bei uns zu Gast. Ich dachte schon, dass mir die Gemeinde wegläuft. Aber im Gegenteil, sie lag ihm zu Füßen. Nicht nur, weil er plattdeutsch predigte, sondern vor allem mit einer wunderbaren Begeisterung. Und das heißt: Klare Standpunkte müssen nicht trennen. Es heißt auch: Wir müssen uns und das Rad nicht ständig neu erfinden.

      Und Du hast auch Recht: Gerade an Weihnachten ist die Predigt eine besondere Herausforderung. Ich bin gespannt, wie wir in diesem Jahr darauf reagieren.

      Herzlichst, Erik

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  7. Friedhelm Berg schreibt:

    Gebrochenes Licht schrieb: „In der Industrie geht es um die Herstellung von Waren und Gütern mit dem Ziel der Profitmaximierung. In der Arbeit mit den Flüchtlingen geht es um Hilfe in Notlagen.“

    Der Hauptabsatzmarkt für Waren und Güter der Rüstungsindustrie sind neue und größere Kriege. Das lässt die Zahl der Kollateralgeschädigten, sprich Migranten, wachsen und gibt mehr Arbeit für ehrenamtliche Helfer und hauptberuflich in der Hilfe Tätige. Eine klassische Win Win Situation für alle Beteiligten, aber nicht, wenn man die Menschheit als ein Ganzes sieht.
    Mutig wäre es, wenn jemand in hoher Position diese Problematik, d.h. das WARUM der Migrationsbewegung, ansprechen würde. Als Menschheit sitzen wir alle in einem Boot, nur gemeinsam können wir vermeiden, dass es kentert. Ich habe neulich eine Live-Übertragung einer Veranstaltung in Hiroshima gesehen, der Sprecher sagte, dass Erschreckende ist nicht so sehr, was da vor 73 Jahren passiert ist, das Erschreckende ist, dass es wieder passieren kann, denn so viel mehr Länder haben Atomwaffen. Es w i r d wieder passieren, wenn wir nicht unser Denken ändern.
    Denn wo fing das Unheil an, dass die Menschheit sich gegen die Menschlichkeit selber wandte? Es begann in den Köpfen und dem Denken der Menschen, da war der Ursprung. 400000 Tote waren die Folge.

    Eine Buchempfehlung des Deutschlandfunks, das für solche Themen sensibilisiert: Klaus-Rüdiger Mai: Geht der Kirche der Glaube aus? Eine Streitschrift, Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2018: Der bekannte Schriftsteller Klaus-Rüdiger Mai zeigt in seinem leidenschaftlichen Essay Fehlentwicklungen in den evangelischen Kirchen auf, aber auch Chancen von Kirche, und ermuntert zur freien Debatte ohne ideologische Scheuklappen. »Die Welt verändern« hin zum Guten ist der Slogan vieler. Aber muss man dafür nicht den Menschen selbst »verbessern« und die Kirche in eine Art »Moralagentur« verwandeln? Geht das überhaupt oder will der Mensch nur Gott spielen? In seiner pointierten Zeitgeistkritik plädiert Mai für die Rückbesinnung auf den Glauben. Der droht der Kirche auszugehen, wenn Traditionsabbruch und Missionsverzicht zum Markenzeichen der Protestanten werden. Dieses Buch soll einen Anstoß zur Diskussion über den künftigen Weg der evangelischen Kirche in Deutschland geben.

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    • gebrocheneslicht schreibt:

      Auch ich bin sehr dafür, erst (theologisch) zu denken und vom Glauben auszugehen. Das zeigen doch schon die Schwerpunkte auf diesem Blog. Und mich bewegt ganz zentral die Frage: Was tröstet wirklich im Leben und im Sterben? Wenn ich allerdings moralische Fragen behandle, komme ich automatisch in den Bereich der Moral. Und wenn ich politische Themen diskutiere, bewege ich mich im Feld des Politischen.

      Die Forderung nach einer „unpolitischen Kirche“, die sich ganz dem Glauben widmet, kenne ich seit meiner Kindheit. Sie kam und kommt bis heute aus dem konservativen, oft evangelikalen Spektrum. Und natürlich wählte man damals in diesen Kreisen die CDU. Das änderte sich langsam seit der Schmidt-Ära: Die SPD wurde konservativer und die CDU liberaler. Den Evangelikalen blieb höchstens noch der rechte Rand der CDU. Nicht wenige sympathisieren auch mit der AfD. Auch Christinas Haltung zu Politik und Kirche auf diesem Blog findet sich in diesem Bereich.

      BTW: Natürlich gibt es auch linke Evangelikale; ich habe über sie schon im Blog geschrieben. Aber sie sind in der absoluten Minderheit. Und sie verstehen sich ausdrücklich als politisch.

      Mai wehrt sich zwar gegen jegliche politische Einmischung der Kirche. Wenn er aber etwas konkreter wird, geht es gegen linksliberale Einstellungen. So kritisiert er J.H. Clausen, den Kulturbeauftragten der EKD, für dessen Kritik an den Populisten. Er vermutet wohl zu recht, dass damit Erdogan, Putin und AfD gemeint seien – und solidarisiert sich genau mit denen.

      Ich möchte den Menschen nicht ihre Meinung vorschreiben. Ich möchte aber auch nicht für dumm verkauft werden. Wenn jemand mit der AfD sympathisiert, soll er es sagen und nicht hinter einer vermeintlich unpolitischen Pose verstecken.

      Es ist ein großes Ziel, die Herzen der Menschen ändern zu wollen. Ich versuche es selbst seit vielen Jahren. Aber ich scheitere schon regelmäßig an mir selbst. Trotzdem bin ich weiterhin unterwegs, um um Frieden und friedliche Zustände zu werben.

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  8. Ute Klingwort-Finster schreibt:

    Den letzten, von Friedhelm genannten Gedanken möchte ich aufgreifen. Wo fing das Unheil (Hiroshima) an? Friedhelm schriebt: „Es begann in den Köpfen und dem Denken der Menschen“. Ich fürchte, es ist vertrackter. Wissenschaftler wie Rutherford, Otto Hahn, Lise Meitner, auch Albert Einstein und weitere hoch geachtete Menschen haben doch, teils vielleicht naiv, teils absichtlich die Kernspaltung vorangetrieben, um eine Atombombe bauen zu können – auch um Nazi-Deutschland zuvorzukommen, also in „guter“ Absicht.
    Und möglich wurde die Kernspaltung erst nach der Entdeckung der Radioaktivität (nicht dass ich hier eine Expertin wäre, aber so weit reichen meine Kenntnisse gerade noch).
    Was ich damit meine: Aus besten Absichten können entsetzliche Taten folgen. Oder anders gesagt: Die Menschen, die „Menschheit“ muss für ihre Neugier und ihren Forschungsdrang einen sehr hohen Preis zahlen. Diese Ambivalenz scheint mir in der menschlichen Natur zu liegen.
    Eigentlich verstehe ich den Begriff der „Sünde“ eher so. Sie bezeichnet unsere Natur. Wir sind „gut“ und „böse“ zugleich, beides bitte unbedingt in Anführungszeichen. Da fällt mir auch Paulus ein mit der paradoxen Aussage: „… ich begreife mein Handeln nicht. Ich tue nicht das, was ich will, sondern das, was ich hasse.“ (Römer 7, 15) Ohne Umweg über den sperrigen Geist-Fleisch-Dualismus verstehe ich es einfach so, dass „ich“ oft/manchmal mein eigenes Tun nicht begreife. Ich hatte es doch so gut gemeint, aber es ist etwas Chaotisches herausgekommen (bei Joseph läuft es umgekehrt; er kann am Ende der Geschichte zu seinen Geschwistern sagen: Ihr wolltet mir Böses tun, aber Gott hat es zum Guten gewendet). Leider greift Gott ja meistens nicht so direkt ein.
    Man wird den Menschen nicht das Forschen verbieten können.

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