Lichtblicke der Woche

Es ist gut möglich, dass die Herrnhuter Losungen besonders dann wirken, wenn das Leben die Wohlfühlzone verlässt und es ernst wird. Wir lesen sie, wenn wir abends unsere Kerzen anzünden und das Vater unser sprechen – und sie haben uns in der letzten Woche besonders beeindruckt. Eine kleine Auswahl:

3. August: Sind wir untreu, so bleibt er treu; denn er kann sich selbst nicht verleugnen. 2. Timotheus 2,13
4. August: In Gottes Seele ist die Hand von allem, was lebt. Hiob 12,10
7. August: Du nahtest dich zu mir, als ich dich anrief, und du sprachst: Fürchte dich nicht. Klagelieder 3,57
8. August: Du wirst sichere Zeiten haben. Jesaja 33,6
Und schließlich, gestern:
Wandelt auf dem Weg, den euch der HERR, euer Gott, geboten hat, damit ihr leben könnt. 5. Mose 5,33
und: Jesus sprach zum Gesetzeslehrer: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du? Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5. Mose 6,5; 3. Mose 19,18). Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben.

Wir brauchen solche und andere Gedanken und Sätze, die Mut machen. Wir merken gleichzeitig, wie sie einen schweren Stand haben gegen diejenigen, die wir von den Ärzten hören.

25 Gedanken zu “Lichtblicke der Woche

  1. Christina schreibt:

    Noch ein bissl ausführlicher und mit zusätzlich eingeblendeten Informationen auch sehr aufschlußreich noch mal hier:

    Die Schlüsse daraus muss jeder für sich selbst ziehen.

    Was dir helfen kann, lieber Erik, ist auch nur ein „Wunder“.

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    • gebrocheneslicht schreibt:

      Ich habe schon damals seine Predigt gelesen. Olaf Latzel halte ich für einen hochmütigen Pastor – weil er meint, den Willen Gottes zu kennen -, der mit seiner Predigt und seiner Rechthaberei viel Unheil angerichtet hat.

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      • Christina schreibt:

        Gott hat diese Predigt (die damals den ganzen Shitstorm in den Medien etc. ausgelöst hat) reich gesegnet und durch sie viele Menschen zum lebendigen Glauben geführt. Das würde ich nicht als „Unheil“ bezeichnen. 😉 Unheilig sind die ganzen „Kirchenfürsten“, die sich gegen ihn gestellt haben.

        Und Gott hat sich zu ihm und dieser Predigt bekannt, was an vielen großen und kleinen Wundern zu sehen ist.

        Pastor Latzel kommt in seinem Auftreten vielleicht nicht besonders „lieblich“ rüber, sondern etwas herb und resolut, aber wenn ich es recht bedenke, kann ich das von seiner Biografie her betrachtet gut verstehen. Wenn man zwei Brüder hat, die ebenfalls Pfarrer sind und dazu liberal :O …. nun, da fliegen sicher in der Familie öfter die Fetzen. Da kann er es sich nicht erlauben eine Mimose zu sein. 😉 Zumal er sicher auch innerhalb der ev. Pfarrerschaft als sogenannter „Exot“ keinen leichten Stand haben wird. Denn wo gibt es in der ev. Kirche noch bibeltreue Pfarrer? Die kannst du mit der Lupe suchen. Also auch dort ständig im Kreuzfeuer. Zu beneiden ist er nicht. Von daher kann ich sein etwas resolutes Auftreten, das dir wahrscheinlich hochmütig erscheint, gut verstehen.

        Ich finde ja das untere Video eigentlich noch besser, auch wegen der zusätzlichen Einblendung verschiedener Texte und Bilder zum Thema (die da jemand zusammengeschnitten hat), aber es lenkt halt auch beim konzentrierten Zuhören ab (Lesen und Zuhören, beides gleichzeitig, kann manchmal etwas schwierig sein. Aber man kann das Video ja zum Glück anhalten). Außerdem empfand ich es gegen Ende etwas leise, deshalb hatte ich dieses hier noch zusätzlich reingestellt, also wegen des besseren Verständnisses des Gesagten.

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      • gebrocheneslicht schreibt:

        Da wir fundamental unterschiedliche Vorstellungen haben, was „Unheil anrichten“ bedeutet, lohnt auch hier keine weitere Diskussion. Wir sollten sie beenden. Vielleicht kommen wir ja zueinander, wenn wir einen Kaffee komplett trinken und uns über die Blumen im Garten unterhalten.

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      • Christina schreibt:

        Ach ja …. eines vielleicht noch …. falls jemand wissen möchte, auf welche Art und Weise sich Gott zu Pastor Latzel gestellt und bekannt hat ….. im obigen Zeugnis spricht er davon. Ich erwähne es nur noch mal, falls das hier nicht so rüber gekommen sein sollte. Das war es genau, was ich nämlich meinte, mit meiner Überschrift: „Ein Gott, der Wunder tut.“ 🙂

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      • Christina schreibt:

        Sorry, habe erst im Nachhinein gemerkt, dass du schon geantwortet hattest, nachdem ich meinen letzten Kommentar abgeschickt hatte.

        Ja, beenden wir die Diskussion. Ich bin überzeugt, auch Kaffee und Blumen würden da nichts nützen.

        Es tut mir nur leid für dich. Das sagte ich, glaube ich schon mal. Du stehst so kurz vor der Ewigkeit, wenn wir mal ehrlich sind. Und was wird dich erwarten? Ich befürchte nichts Gutes.

        Eigentlich stehen wir das alle – kurz vor der Ewigkeit. Denn niemand von uns weiß – auch ich nicht und alle anderen Leser hier – ob wir den morgigen Tag noch erleben werden. Es kann so vieles passieren. Man muss nicht unbedingt Krebs haben. Vielleicht lebst du noch länger als manch einer von uns. Wer weiß das schon! Wir sollten eigentlich jeden Tag darauf vorbereitet sein, Gott zu begegnen. Und das bedeutet auch, vorher unser Leben mit ihm in Ordnung gebracht zu haben. Gott ist gerecht. Und er wird auch über uns gerecht richten. Und wenn wir uns dann nicht auf Christus berufen können, sieht es schlecht für uns aus.

        „Christi Blut und Gerechtigkeit, das ist mein Schmuck und Ehrenkleid.“

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      • Christina schreibt:

        Und wieder warst du mal schneller als ich…… egal. Machen wir Schluß. 🙂

        Solche Art Wunder erlebe ich häufiger.

        Es seien mir wohl Zweifel daran erlaubt. 😉

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      • gebrocheneslicht schreibt:

        Si tacuisses, Christina, hättest Du nur geschwiegen. Aber mit diesem Satz hast Du den Bogen überspannt:

        “Es tut mir nur leid für dich. Das sagte ich, glaube ich schon mal. Du stehst so kurz vor der Ewigkeit, wenn wir mal ehrlich sind. Und was wird dich erwarten? Ich befürchte nichts Gutes.“

        Du meinst sicher, mir damit etwas Gutes zu tun, indem Du mich vor der Verdammnis bewahren willst. Doch Du zeigst damit nur, dass Du keine Ahnung hast von einem liebevollen und tröstenden Umgang mit Menschen. Und damit auch keine Ahnung von dem Gott der Liebe (1. Joh. 4,16) und dem Gott des Trostes (2. Kor. 1,3). Daran ändern auch die Smileys nichts, mit denen Du Deine „Glaubenswahrheiten“ abzufedern versuchst.

        Es ist eine Sache, über etwas zu reden. Martin Buber nennt es die „Es-Welt“. Eine andere ist es, persönlich zu werden (die „Du-Welt“ oder Begegnung bei Buber). Wenn ich über etwas rede, halte ich es mir vom Leibe. Das ist gut und anregend und kann zu Erkenntnisgewinn führen. Doch wirklich wichtig wird es, wenn ich mit jemandem rede.

        Ich kann stundenlang über Gott reden und weiß doch immer: Ich werde nie beschreiben können, wer oder was er oder sie oder es ist. Du sollst dir kein Bildnis machen, heißt es, denn wenn du dir ein Bildnis machst, erlischt die Liebe. Deshalb ist es kein Glauben, über den Glauben zu reden. Glauben beginnt, wo ich mit Gott rede. Und in diesem Bereich hast Du, Christina, keinen Platz. Mit dem oben zitierten Satz hast Du Dich aber dort hinein gedrängt. Sollte dies noch einmal passieren, werde ich Deinen Kommentar löschen – etwas, das ich noch nie gemacht habe. Und möchtest Du weiter mit mir kommunizieren, bitte ich Dich, die Mailfunktion zu nutzen.

        Mach Dir also keine Sorgen um mich. Ich kläre mein Seelenheil persönlich mit Gott selbst.

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  2. Christina schreibt:

    Nein, eines möchte ich doch noch los werden. Also, doch noch ein Punkt „vier“. 🙂

    Du führst oben einige Bibelzitate und Zusagen Gottes an. Du möchtest aus ihnen in deiner Situation Mut und Kraft schöpfen. Doch auf welcher Grundlage meinst du das tun zu können? Auf Grundlage der bibelkritischen Theologie sicher nicht. Denn, wie kann man sich in der Not auf eine Verheißung Gottes stützen, wenn man gar nicht mit Sicherheit weißt, ob diese Verheißung wirklich von Gott gegeben ist, oder ob sie nicht nur ein hoffnungsvoller Gedanke irgendeines Menschen war?

    Wer angefangen hat an Gottes Wort Zweifel aufkommen zu lassen, der kann sich keines Wortes wirklich mehr gewiß sein. Woher will er wissen, daß gerade dieses Wort zuverlässig ist, wenn doch angeblich so viele andere unzuverlässig sind?

    Es kommt in unserem Leben als Christen alles, aber auch wirklich alles(!) darauf an, daß das Wort Gottes von vorn bis hinten wahr und zuverlässig ist. Andernfalls ist unser ganzer Glaube im Ernstfall keinen Pfifferling wert. So sagt es Paulus z.B. im Blick auf die Auferstehung: „Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist euer Glaube vergeblich. …
    Dann lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot“ (1.Korinther 15,17+32).

    Bitte hier weiterlesen:
    http://www.efk-riedlingen.de/downloads/001_Ist_die_Bibel_Gottes_Wort_-_Welches_Verst%C3%A4ndnis_hat_die_Bibel_von_sich_selbst.pdf

    Wenn du also bei deiner bibelkritischen Einstellung bleiben möchtest, hast du eigentlich keine Hoffnung und keinen Trost in deinem Leid. 😦

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  3. gebrocheneslicht schreibt:

    Liebe Christina,
    vielleicht kommen wir weiter, wenn Du auf meine Frage vom 8.6. antwortest (wiederholt am selben Tag, am 10.6. und zweimal am 12.6, von Dir die Antwort am 12.6. abgelehnt): „Und woher bekommst Du die Sicherheit, dass die Bibel Gottes unfehlbares Wort ist?“
    Die Antwort der EFK Riedlingen befriedigt nicht (…weil sie es selbst sagt), denn das behaupten auch andere heilige Schriften von sich.
    Und dass Archäologie, Geschichts- und Naturwissenschaft die Richtigkeit der biblischen Angaben bestätigen, wie J. Tscharntke dort behauptet, ist schlicht falsch.

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  4. Christina schreibt:

    Liebe Christina,
    vielleicht kommen wir weiter, wenn Du auf meine Frage vom 8.6. antwortest (wiederholt am selben Tag, am 10.6. und zweimal am 12.6, von Dir die Antwort am 12.6. abgelehnt): „Und woher bekommst Du die Sicherheit, dass die Bibel Gottes unfehlbares Wort ist?“

    Ich sehe schon, du willst die logischen Konsequenz, die du aus dem, was ich schrieb, eigentlich ziehen müßtest, leider nicht wahrhaben. Dafür ist es völlig unerheblich, ob ich von dir akzeptierte Beweise für meine Sicherheit bezüglich des unfehlbaren Wortes Gottes vorlegen könnte oder nicht. Mal angenommen, ich könnte es nicht (denn was jemand akzeptiert oder nicht akzeptiert, liegt immer noch an ihm), wäre es nach deinem ganz persönlichen „Bibelbild“ immer noch unlogisch, dich von den oben angeführten (fraglichen) Gotteszusagen trösten zu lassen oder aus ihnen deine Hoffnung zu schöpfen. Wenn du ehrlich vor dir selbst bist, müßtest du das eigentlich zugeben, das es Nonsens ist.

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  5. Christina schreibt:

    Und dass Archäologie, Geschichts- und Naturwissenschaft die Richtigkeit der biblischen Angaben bestätigen, wie J. Tscharntke dort behauptet, ist schlicht falsch.

    Mit der Behauptung wäre ich vorsichtig. Nur ein Beispiel: 😉

    „Interessant, aber heute nur noch wenigen bekannt, ist die Tatsache, dass im 19. Jh. die Existenz Belsazars von Seiten der damals aufkommenden bibelkritischen Theologie rundweg geleugnet wurde. Der Name Belsazar kam nämlich nicht in den bekannten babylonischen Königsregistern vor. Doch 1954 wurden bei der Zikkurat von Ur mehrere Tonzylinder mit gleichlautenden Keilschrifttexten gefunden, auf denen eindeutig der Name Belsazars als Sohn des Nabonid zu lesen war. Während einer längeren Abwesenheit Nabonids herrschte Belsazar als Vize-König in Babel. Das erklärt auch, warum Belsazar Daniel zum „dritten Herrscher“ (Daniel 5, 29) in seinem Reich machen wollte: Er selbst war ja nach seinem Vater der Zweite.“
    (Widersprüche in der Bibel?, Stefan Drüeke/Arend Remmers, S. 118)

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  6. Christina schreibt:

    PS:
    Außerdem: „Die Bibel wird nicht deshalb wahr oder unwahr, weil die Archäologie neue Entdeckungen macht. Der amerikanische Archäologe Dr. Randall Price verwies vor kurzem darauf, dass die „archäologische Wahrheit“ im Schnitt 20 Jahre anhält, bis neue Funde und weitere Erkenntnisse die bisherige Interpretation in Frage stellen.“

    http://www.theologische-links.de/downloads/archaeologie/biblische_archaeologie.html

    Nachdenkenswert…… 😉

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  7. Christina schreibt:

    … und wir hätten uns die ganze Diskussion sparen können.

    Wieso hätten wir uns das ersparen können?

    Willst du jetzt den Anschein erwecken, wir hätten dieselben Ansichten/Überzeugungen im Punkt der Archäologie? Haben wir aber nicht !!! Würdest du auch sofort erkennen, wenn du mal genau lesen würdest, was ich schrieb.

    Aber ich erkläre es gerne noch mal genauer an zwei Zitaten aus deinem Link:

    Da sehen sie auch die Vergeblichkeit solcher Versuche. Ich hasse es, wenn zum „Beweis“ einer Aussage der Bibel die Archäologie umgedeutet und vergewaltigt werden muss und dann kuriose Dinge behauptet werden. Dann glaubt uns keiner mehr etwas. Ich bin für eine solide Wissenschaft.

    Tatsache ist nun mal, dass auch eine solide Wissenschaft fehlbar ist („ärchäologische Wahrheit“ hält im Schnitt 20 Jahre an, bevor sie abgelöst wird – das sage nicht ich, sondern ein Archäologe – , manchmal geht es vielleicht auch schneller und manchmal dauert es vielleicht auch länger und manchmal stößt sie vielleicht sogar niemals auf die Wahrheit). Die Wahrheit von heute ist oftmals also der Irrtum von morgen. Das gibt die Archäologie doch selbst zu. Sie besteht ja gar nicht darauf unfehlbar zu sein. Und nun mal angenommen, man hätte diese Tonzylinder mit dem Namen Belsazar niemals gefunden, dann würde es noch heute aufgrund der bekannten babylonischen Königsregister immer noch als Wahrheit angesehen werden, dass es in der Geschichte niemals einen König Belsazar gegeben hat. Und die Bibel würde in ihren geschichtlichen Aussagen Lügen gestraft werden, obwohl sie diesbezüglich doch offensichtlich die Wahrheit sagt.

    Was uns zwei, lieber Erik, grundlegend unterscheidet ist, dass du im Gegensatz zu mir, einer fehlbaren Wissenschaft mehr Vertrauen schenkst als den Aussagen der Bibel. Bei mir ist es genau umgekehrt. Wenn sich z. B. im Moment Aussagen der Archäologie mit der Bibel zu widersprechen scheinen, dann sage ich mir, nun, dann müssen sie wohl noch ein bißchen weiter buddeln, bis sie auf die Wahrheit stoßen. Kann vielleicht ein paar Jahre oder Generationen dauern, bis sie die entdecken, falls Gott ihnen dazu die Gnade schenkt. Und wenn sie die Wahrheit niemals entdecken sollten, weil es Gott gefällt, es im Dunkeln zu lassen (weil selig sind die, die nicht sehen und doch glauben 😉 ), dann ist es auch nicht weiter schlimm.

    Also ist unsere Diskussion anscheinend doch nicht vergeblich gewesen, da sie doch diese Unterschiede zu Tage gebracht hat. Du hast nur nicht richtig gelesen oder verstanden, wenn du glaubst, dass ich deiner Ansicht wäre.

    Ein weiteres Beispiel: Der Auszug aus Ägypten, davon haben wir überhaupt keinen schriftlichen Nachweis. Ich würde behaupten, dass es den Exodus nicht gegeben habe. Denn wir wissen, dass der Glaube an Jahwe und vor allem die Erzählung von Mose darauf hindeuten, dass Menschen aus Ägypten ins Heilige Land gekommen sind. Diese Erzählung, dass der Religionsgründer selbst nicht das Heilige Land betritt, das ist auch etwas, was man sich nicht einfach ausdenkt. Der Exodus lässt sich aber archäologisch nicht beweisen. Dass aber 603.550 Menschen (4. Mose 1,46) 40 Jahre lang in der Wüste leben können, das sollte unmöglich sein. Da muss man nicht Archäologe sein, um das zu bemerken.

    Siehst du, das ist wieder so ein typisches Beispiel (wovon es noch viele in deinem Link-Text gibt). Man stellt die Archäologie und seine eigenen trüben Gedanken und Vorstellungen über das Wort Gottes, so als ob man die Weisheit mit Löffeln gefressen hätte und natürlich über die Aussagen der Bibel weit erhaben ist. Und auch dass Gott das Volk durch ein Wunder 40 Jahre lang ernährt haben könnte, wird von vornherein ausgeschlossen.

    Nein, uns zwei trennen Welten, was unsere Einsichten betrifft.

    Doch in einem anderen Sinne hätten wir uns die Diskussion wirklich sparen können, da gebe ich dir Recht. Aber eben nicht in diesem Sinne, dass wir doch eigentlich derselben Meinung wären. So kam dein letzter Satz – auf den sich mein Kommentar hier bezieht – bei mir jedenfalls rüber.

    Ich hoffe, dieses Mißverständnis habe ich mit diesem meinem so laaaangen Kommentar nun ausgeräumt. 🙂

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    • gebrocheneslicht schreibt:

      Wie kommst Du darauf, dass ich meinte, wir hätten gleiche Ansichten? Natürlich sind sie fundamental unterschiedlich. Nur weil Du meinst die Wahrheit zu haben, musst Du anderen nicht unterstellen, nicht denken zu können. Insofern hättest Du Dir diesen Kommentar durchaus sparen können.

      Aber um es Dir nochmal zu erklären: Du suchst Dir aus den Funden der Archäologie nur das heraus, was Deine Argumentation stützt. Andere Ergebnisse erkennst Du nicht an. Deshalb hätten wir uns die Diskussion sparen können.
      Und um auch das noch einmal zu erklären:Absolute Wahrheiten gibt es in der Wissenschaft nicht. Sie arbeitet immer (!) mit Wahrscheinlichkeiten. Es ist sogar eine Voraussetzung der Wissenschaft, dass jede Theorie, jede Aussage falsifiziert werden kann.

      Deshalb: Wenn Du mir nicht objektiv begründen kannst, dass die Bibel – wortwörtlich verstanden – unfehlbar ist, dann lohnt über dieses Thema keine weitere Diskussion.

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      • Christina schreibt:

        Ohh, ich habe diesen Kommentar gerade erst entdeckt, ist mir gestern nicht aufgefallen, deshalb schreibe ich noch mal kurz was dazu. Ansonsten habe ich dir eine Mail geschickt.

        Aber um es Dir nochmal zu erklären: Du suchst Dir aus den Funden der Archäologie nur das heraus, was Deine Argumentation stützt. Andere Ergebnisse erkennst Du nicht an. Deshalb hätten wir uns die Diskussion sparen können.
        Und um auch das noch einmal zu erklären:Absolute Wahrheiten gibt es in der Wissenschaft nicht. Sie arbeitet immer (!) mit Wahrscheinlichkeiten. Es ist sogar eine Voraussetzung der Wissenschaft, dass jede Theorie, jede Aussage falsifiziert werden kann.

        Du schreibst, dass ich andere Ergebnisse nicht anerkenne, aber im selben Atemzug schreibst du, dass diese Ergebnisse nur „Wahrscheinlichkeiten“ sind, was ja auch stimmt.

        Doch um Himmels willen, warum sollte ich „Wahrscheinlichkeiten“ anerkennen? Ergibt deine Argumentation einen Sinn?

        Warum sollte die Archäologie Recht haben, wenn es sich doch nur um „Wahrscheinlichkeiten“ handelt? Und warum müßte ich diese als Wahrheit anerkennen, wenn sie im Widerspruch zur Bibel stehen, wenn es doch nur „Wahrscheinlichkeiten“ sind? Sorry, aber diese Art von Argumentation leuchtet niemandem ein.

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  8. Ralf Liedtke schreibt:

    Es ist genug des Guten und das Maß ist voll, für mich! Schön, dass Du, Erik, noch verstehen willst und sachlich aber auch bestimmt, antwortest. Aber die „rote“ Linie finde ich spätestens hier überschritten.

    Mich macht das, was Christina schreibt,nun richtig ärgerlich und es tut mir weh. Doch es ist Dein Blog. Ich bin es wirklich leid!

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  9. heidrunbuitkamp schreibt:

    Ralf, vielen Dank!! Das spricht mir aus der Seele.
    Es tut überhaupt nicht gut, sowas zu lesen. Besonders schlimm finde ich die Geschlossenheit des dargestellten Systems – und dass es als das einzig mögliche hingestellt wird, sogar mit Androhung von endzeitlichen Konsequenzen. Welchem Menschen sollte das je zustehen? Niemandem, da bin ich sicher, wirklich niemandem. Also führt sich die Diskussion von selbst ad absurdum. Wir könnten jetzt noch überlegen, wie ein Mensch so wird, dass er so spricht bzw. schreibt – sicher gibt es dafür Gründe. Die können wir mit Christina zusammen bei Herrn Latzel suchen und bei Christina selbst und bei allen anderen, die in dieses hässlich tönende Horn stoßen – und es gibt viele davon. Bei Menschen in meinem engeren Umfeld mache ich mir die Mühe vielleicht, nach dem Lebenslauf zu fragen und nach der Geschwisterkonstellation (hat aber auch zu nichts geführt; am Ende bleibt nur die Trennung) – bei virtuellen Typen ist mir das zu anstrengend. Ich kann ja abschalten. Und auch Christina ist bestimmt schon wieder dabei, den Staub von den Schuhen zu schütteln…
    Lasst uns mal woanders treffen und über Heilung nachdenken!

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