Aus aktuellem Anlass

Drei Metastasen – die eine hatte sich vor drei Monaten schon angekündigt – und einen auffälligen Lymphknoten hat das PET/CT vom letzten Montag gezeigt. Das heißt, dass sich die Hoffnungen auf einen halbwegs ruhigen Sommer zerschlagen haben. Voraussichtlich müssen die Exerzitien mit anschließendem Urlaub ein weiteres Mal verschoben werden.

Wie es genau weitergeht, werden wir am kommenden Montag mit den Ärzten beraten. Natürlich wissen wir, dass noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Aber sie werden mit der Zeit auch nicht besser.

Momentan haben wir genug damit zu tun, mit der Situation klar zu kommen. Wir hatten sehr gehofft, dass wir nach der erfolgreichen Chemo für zwei, vielleicht sogar für zwanzig Jahre Ruhe hätten. Es hat noch nicht einmal für zwei Monate gereicht.

Ute meint, dass wir uns vom Krebs auch jetzt nicht unterkriegen lassen. Gut, dass wir nicht alleine sind.

 

4 Gedanken zu “Aus aktuellem Anlass

  1. Ute Klingwort-Finster schreibt:

    Ihr seid nicht allein!!
    Mit Herzklopfen habe ich deine letzte Nachricht gelesen, Erik. Als „Lichtblick“ fällt mir im Moment nur ein, dass es uns alle gibt: eure Freunde und die Teilnehmer des Blogs, die mit euch hoffen, an euch denken und für euch beten.

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  2. heidrunbuitkamp schreibt:

    Ja, unsere Gedanken sind bei Euch!! Auf dem Gelände des UKE war es für mich nochmal besonders stark zu spüren, dieses Mit-Empfinden, die Ratlosigkeit, die vielen offenen Fragen – und doch tief innen drin das Vertrauen darauf, dass Ihr Eure Zuversicht nicht aufgeben werdet. Ihr habt es schon so oft bewiesen! Und das soll nicht etwas sein, das Ihr aus Euch selbst heraus immer wieder „erzeugen“ müsst. Es soll wachsen und Kraft entwickeln unabhängig von diesen immer wieder unglaublichen Anstrengungen, die Euch abverlangt werden. Echte Hoffnung soll Euch zuwachsen und Euch stärken! Amen, so sei es!

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  3. gebrocheneslicht schreibt:

    Vielen Dank für alles Mitdenken und Mitbeten und für das Dabeisein. Wir müssen uns in der Tat gerade neu sortieren. Die Perspektiven haben sich verändert – wie stark, muss sich in der kommenden Woche herausstellen. Aber sie sind zumindest nicht besser geworden.
    „Atypisch“ hat eine Ärztin den Verlauf der Tumorentwicklung gerade genannt. Auch deshalb können wir die Situation so schwer einschätzen. Wir müssen mal wieder warten…

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    • j h schreibt:

      Wir sind in Gedanken bei Euch! Du hast uns so beschenkt mit unseren gemeinsamen Gesprächen. Gott halte Euch schützend in seiner hohlen Hand und behüte Euch.

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